PETA: Mit „Hitler-Bärtchen“ gegen den Zuchtwahn

Dortmund.. Die Tierschutzorganisation PETA hat kurz vor dem Start der Messe „Hund & Pferd“ ein neues Plakat veröffentlicht – gegen den „Rassenwahn“ bei Hunden. Das Plakat zeigt einen rein weißen Hund mit rosa Schleifchen und angedeutetem Hitler-Bärtchen.

Anlässlich der internationalen Rassehunde-Ausstellung des Verbands für das deutsche Hundewesen (VDH) vom 15. bis 17. Oktober in Dortmund veröffentlicht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland (People for the Ethical Treatment of Animals) ein neues Plakatmotiv. Das Bild zeigt einen

Rassehund, bei dem mit einem kleinen schwarzen Kamm ein Hitler-Schnurbart angedeutet wird. Der Slogan dazu lautet „Rassenwahn? Falsch bei Menschen. Falsch bei Hunden.“

PETA wolle laut einer Presseinformation darauf aufmerksam machen, dass die Zuchtlobby den „perfekten Hund“ erschaffen möchte und so fortlaufend für Nachschub an Tieren sorgt, obwohl zeitgleich tausende Vierbeiner ohne „perfekten“ Stammbaum in deutschen Tierheimen sitzen und teils vergeblich auf ein neues Zuhause warten.

Den Hunden ist ihr Stammbaum egal

„Hunden ist es egal, was in ihren Papieren steht oder wer ihre Vorfahren sind“, erklärt PETA-Kampagnenleiterin Magdalena Scherk. „Nur weil manche Hunde ein bestimmtes Schönheitsideal nicht erfüllen, werden diese diskriminiert.“

Jährlich landeten über 80 000 Hunde in deutschen Tierheimen. Die Zucht sei schon aus diesem Grund überflüssig. Schon öfter habe die Tierschutzorganisation hinter die Kulissen der Zuchtindustrie geblickt. informieren. Hündinnen würden oft als „Zuchtmaschinen“ ausgebeutet, zudem müssten viele Hunde in der Zuchtindustrie ein trauriges Dasein in Einzelhaft verbringen.

 
 

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