Persönliche Rekorde purzeln beim Benefizlauf

Zahlreiche Läufer kamen am Samstag, 2. Juli 2011, wieder ins Stadion Rote Erde, um am 24-Stunden-Lauf der Westfälischen Rundschau teil zu nehmen. Foto: Franz Luthe
Zahlreiche Läufer kamen am Samstag, 2. Juli 2011, wieder ins Stadion Rote Erde, um am 24-Stunden-Lauf der Westfälischen Rundschau teil zu nehmen. Foto: Franz Luthe
Foto: WR/Franz Luthe

Kein Gesamtrekord, aber viele persönliche Rekorde erlebte der 24-Stunden-Lauf unserer Zeitung bei seiner 17. Auflage. Der Rundenzähler blieb bei exakt 30 966 stehen. Das ist weniger als im Vorjahr, aber eine Laufstrecke, die mit 12 400 Kilometern von Dortmund bis ins chilenische Santiago reicht. Alle Achtung! Die beiden Empfänger der Rundgelder, die Mitternachtsmission und der Verein Kinderglück können sich immerhin eine Gesamtsumme von fast 15 500 Euro zugunsten bedürftiger Kinder und Jugendlicher teilen.

Es gab viele Gewinner in diesem Jahr. Da ist allen voran die Krankenkasse BIG, die alleine 10 388 bezahlte Runden im Stadion Rote Erde schaffte. Die BIG hatte in ihren Reihen zwei Extremläufer. Sowohl Michelle Ufer als auch Max Manroth schafften je 100 Kilometer, das sind 250 Runden im Stadion Rote Erde. Besonders Barfußläufer (!) Manroth litt unter der nächtlichen Kälte und Nässe, die die Füße aufweichte. Doch der 53-Jährige ließ sich nicht unterkriegen. Der Willen war einfach stärker.

Den vielleicht größten Applaus erntete aber der zwölfjährige Sammy von der Geschwister Scholl-Gesamtschule. Der stark gehbehinderte Junge drehte auf zwei Krücken Runde und Runde und wurde vom guten Moderator Thorsten Kickert ausdrücklich gewürdigt.

Und noch ein Rekord: Der Frauengymnasikkurs der evangelischen Georgsgemeinde aus Sölde brachte es zusamen auf über 800 Lebensjahre; älteste Teilnehmerin war einmal mehr Else Sturhann (88). Samstagvormittag war die rote Laufbahn bevölkert von roten Läuferwellen. Der Volkswohlbund hatte 150 Realschüler aus Hörde mit roten T-Shirts ausgestattet, traditionell starten auch die Max-Born-Realschüler in roten Rewe-Shirts. Rot waren auch die Vereinsläufer(innen) von TV Hörde und Gut Heil Aplerbeck. Mächtig Gas gaben auch die Staffelläufer von DSW und DEW. Sie brachten es gemeinsam auf 2116 Runden, über 1000 schafften die jungen Ehrenamtlichen des Stadtsportbundes. Verlass ist auch die zwölfjährige Nora, die wiederum einen Marathon schaffte. Kompliment!

Insgesamt beteiligten sich wiederum 44 Schulen am 24-Stunden-Lauf und belegten die ungebrochene Bereitschaft, für die gute Sache unterwegs zu sein. Schüler des Max-Planck-Gymnasiums waren sogar an beiden Tagen auf Achse. Wie die Handballer von TUS Borussia Höchsten , Bittermärker und Viermärker zahlten viele Freiwillige ihre Runden aus eigener Tasche. Immer wieder luden Hüpfburg und Kletterfelsen, Bolzplatz und Geschicklichkeitsspiel zur willkommenen Unterbrechung. DEW löschte durstige Kehlen.

 
 

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