PCB-Werte im Dortmunder Hafen sinken nach Envio-Skandal weiter

DerWesten
Die PCB-Werte im Dortmunder Hafen sinken nach dem Envio-Skandal weiter
Die PCB-Werte im Dortmunder Hafen sinken nach dem Envio-Skandal weiter
Foto: WR RALF ROTTMANN

Dortmund. Die Belastung durch PCB, Dioxin und Furan am Dortmunder Hafen sind an den Messstellen Hafenwiese und Fredenbaumpark gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

Dies ist das Ergebnis der Staubniederschlags-Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) für die Messperiode von 14. März bis zum 8. Mai 2011. Diese Belastung entspreche den typischen Werten vergleichbarer Ruhrgebietsstandorte.

Seit 14. März wird ein verändertes Messprogramm im Hafengebiet durchgeführt, mit dem die Belastung in der Kleingartenanlage Hafenwiese und im Fredenbaum-Park überwacht wird. Diese Staubniederschlagsmessungen sind erforderlich, um die Belastungen des Bodens und der Nahrungspflanzen zu überwachen. Ergänzend werden Messungen am Containerterminal durchgeführt, um die Wirksamkeit weiterer Minderungsmaßnahmen bei der Firma Interseroh beurteilen zu können.