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Kommt Ousmane Dembélé zurück nach Dortmund? Barca-Kicker muss sich vor Gericht verantworten

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Foto: imago

Dortmund. 

Nicht nur bei den Verantwortlichen und Fans von Borussia Dortmund hinterließ Ousmane Dembélé Frust und Unverständnis, als er sich im Sommer 2017 den Transfer zum FC Barcelona erstreikte.

Auch auf seinen ehemaligen Vermieter wartete ein böses Erwachen, als der Franzose auszog: Er soll einen Ort des Chaos hinterlassen haben. Seine Villa in Dortmund soll seinem Ex-Vermieter zufolge so vermüllt gewesen sein, dass er es selbst aufräumen und sogar sanieren haben müsse. Das berichtete damals die „Bild“.

Weil der 21-Jährige die Schlüssel nie zurückgab, musste auch die Schließanlage ausgetauscht werden. Mehr dazu kannst du hier nachlesen >>>

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Ousmane Dembélé: Sache nimmt kein Ende

Alles zusammen kostete rund 20.000 Euro, die der Ex-Vermieter jetzt vor Gericht von Dembélé einforderte. Mit Erfolg: Anfang Dezember 2018 erließ das Amtsgericht Dortmund ein sogenanntes Versäumnisurteil – der Kicker muss 20.725,76 Euro zahlen. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht, bis Mitte Januar hat der Stürmer Zeit, Einspruch einzulegen.

Das hat er jetzt überraschenderweise auch getan, sodass es am 25. Februar um 11 Uhr im Amtsgericht Dortmund zu einer mündlichen Verhandlung kommt. Wie das Gericht in seiner Mitteilung schreibt, rechnet es mit einem Erscheinen von Ousmane Dembélé nicht. Stattdessen wird er wohl durch seinen Frankfurter Anwalt vertreten. (cs)