Originalball rollt ins Fußballmuseum Dortmund

Der erste gezeigte Ball war nicht das Original: Generalsekretär Wolfgang Niersbach übergab ihn an den Geschäftsführer Manuel Neukirchner in Anwesenheit von OB Ullrich Sierau und Geschäftsführer Michael Keßeler.                   Foto: Franz Luthe
Der erste gezeigte Ball war nicht das Original: Generalsekretär Wolfgang Niersbach übergab ihn an den Geschäftsführer Manuel Neukirchner in Anwesenheit von OB Ullrich Sierau und Geschäftsführer Michael Keßeler. Foto: Franz Luthe
Foto: WR/Franz Luthe

Dortmund.. Dem Deutschen Fußballmuseum ist im September bei der Präsentation des Ausstellungskonzepts ein Lapsus unterlaufen. Der vom weißbehandschuhten Geschäftsführer Manuel Neukirchner damals gezeigte „Originalball“ des Berner Endspiels von 1954 war offensichtlich nur der Trainingsball.

Wie das Magazin Der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, hätten Sammler darauf aufmerksam gemacht, dass der Finalball nicht den Aufdruck „Champion“ getragen hätte - wie der präsentierte. Lediglich eine halbe Trophäe nur?

„Der Ball ist nicht irgendeine Pille“

Keineswegs, sagt Neukirchner: „Das Problem an diesem Tag war, dass der Originalball als Leihgabe im Bonner Haus der Geschichte lag.“ Also habe man den anderen genommen, der ebenfalls „aus dem direkten Umfeld der Mannschaft stammte. Der Ball ist nicht irgendeine Pille.“

Dass Museum werde selbstverständlich beide Bälle zeigen. Und dass es sich bei beiden um Originale handelt, mit denen Rahn, die Walter-Zwillinge und Turek gespielt hätten, stehe ganz außer Frage.

Nationaltrainer Sepp Herberger hätte sich nach dem Spiel die Bälle geschnappt und habe sie mit nach Hause genommen. Später habe er sie dem DFB-Chefjustiziar Goetz Eilers übergeben, der sie im DFB-Archiv verstaute.

Sozusagen ein direkter Spielzug vom Endspiel 1954 bis ins DFB-Museum - abgesehen von einigen anderen musealen Auftritten.

 
 

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