Öl-Alarm im Dortmunder Hafen

Dortmund. Ölalarm im Dortmunder Hafen. Durch das umsichtige Handeln des Hafenmeisters konnte größerer Schaden verhindert werden.

Gegen 10.30 Uhr bemerkte der Hafenmeister des Dortmunder Petroleumhafens im Hafenbecken eine größere Menge Dieselöl auf der Wasseroberfläche. Er ließ sofort eine automatische Ölsperre aktivieren und verständigte umgehend die Feuerwehr Dortmund. Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich im Becken des Petroleumhafens ein deutlich wahrnehmbarer Ölfilm auf dem Wasser.

Durch die automatische Ölsperre wurde dieser Ölfilm am Verlassen des Hafenbeckens gehindert. Diese Sperre arbeitet mit Druckluft, die am Hafengrund aus Düsen ins Wasser gepumpt wird. Die aufsteigenden Luftbläschen erzeugen eine Wasserströmung von der Sperre weg, so dass Öl auf der Wasseroberfläche ebenfalls von der Sperre weg in das Hafenbecken hinein getrieben wird. Aufgabe der Feuerwehr war es, den Ölfilm innerhalb des Hafenbeckens mit einer schwimmfähigen, mobilen Ölsperre in eine Ecke des Beckens zu ziehen, wo das Öl dann mit Spezialgeräten einer Entsorgungsfirma abgesaugt werden konnte.

Die Ursache der Ölverschmutzung wird noch von der Wasserschutzpolizei ermittelt. Durch das umsichtige Eingreifen des Hafenmeisters konnten Schäden für die Umwelt oder die Schifffahrt verhindert werden. Von der Feuerwehr waren der Löschzug 2 (Eving) sowie von der Feuer- und Umweltwache Eichlinghofen der Umweltdienst und die Spezialeinheit ABC (Atomare, Biologische und Chemische Gefahren) mit insgesamt 26 Einsatzkräften im Einsatz.

 
 

EURE FAVORITEN