Occupy Dortmund will im August den Friedensplatz besetzen

Occupy Together - Demo auf dem Friedensplatz in Dortmund.
Occupy Together - Demo auf dem Friedensplatz in Dortmund.
Foto: Ralf Rottmann
„Occupy Dortmund“ möchte am 10. und 11. August den Friedensplatz besetzen. Dort wollen die Aktivisten in der Nacht ein Zeltlager mit rund 100 Teilnehmern errichten. Die Hamburger Kult-Punkband Slime werden auf dem Camp ein Konzert spielen.

Dortmund. „Occupy Dortmund“ möchte am 10. und 11. August den Friedensplatz besetzen. Dort wollen die Aktivisten in der Nacht ein Zeltlager mit rund 100 Teilnehmern errichten. Es findet im Rahmen der „Aktionstage für echte Demokratie“ statt. „Viele von uns glauben, dass echter Frieden nur mit echter Demokratie verwirklicht werden kann. Occupy, das heißt besetzen, und zwar von öffentlichen Plätzen“, heißt es dazu im Internet. „Am 10. August werden wir daher für echte Demokratie demonstrieren und im Anschluss für zwei Tage den Friedensplatz besetzen.“

Am Freitag, 10. August, soll die Aktion um 16 Uhr starten, die die Teilnehmer wohl auch in die Innenstadt zu Aktionen führt. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit bis zu 300 Teilnehmern, an der Übernachtungsaktion mit bis zu 100 Teilnehmern. Die Anmeldung für die Aktion liegt der Polizei vor. Anfang August sollen dann die so genannten Kooperationsgespräche zwischen Polizei und Veranstaltern stattfinden.

Ein Zeichen gegen braunen Spuk setzen

Ebenfalls Anfang August will sich die Polizei mit den Veranstaltern des „Antifa-Camps“ in Dorstfeld zusammensetzen. Vom 24. August bis zum 2. September soll das Camp im Schulte-Wittenberg-Park in Dorstfeld stattfinden. Die Initiatoren des bundesweiten Antifacamps Dortmund erklärten nun, dass die Punkband „Slime”, die in der Szene Kultstatus hat, das bundesweite Antifa-Camp in Dortmund unterstützt. Aus diesem Grund sollen die Hamburger Musiker am 28. August nach Dortmund kommen, um auf dem Camp ein Konzert zu geben.

Neben „Slime”, die sich von jeher antifaschistisch positionierten und dem auch mit Liedern wie „Schweineherbst” Ausdruck gaben, sollen aber auch andere bundesweit bekannte Bands ein Zeichen gegen den braunen Spuk in Dortmund setzen, so die Initiatoren.