NRW: 200 km/h-Drängler provoziert wilde Verfolgungsjagd quer durchs Ruhegebiet

Verfolgungsjagd durch NRW: Bei Mülheim konnte die Polizei den Raser stoppen. (Symbobild)
Verfolgungsjagd durch NRW: Bei Mülheim konnte die Polizei den Raser stoppen. (Symbobild)
Foto: imago images / Frank Sorge

Wilde Verfolgungsjagd durch NRW!

Die Polizei ist am Dienstag einen Autofahrer (60) aus dem Kreis Euskirchen auf einer fast 100 Kilometer langen Strecke durch NRW hinterhergejagt.

NRW: Polizei jagt Raser hinterher

Der Land Rover fiel zuerst gegen 22.25 Uhr mehreren Autofahrern auf der A2 bei Bielefeld auf. Der Wagen raste dort mit bis zu 200 Kilometern in der Stunde über die Autobahn. Seine Fahrweise beschreibt die Polizei als „extrem gefährlich“.

Der Fahrer wechselte demnach bei dem hohen Tempo immer wieder die Spuren, fuhr dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf und bremste mehrfach stark ab. Die Stoppzeichen der Polizisten ignorierte er. Mit seinem Fahrverhalten brachte der Mann mehrfach andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Verfolgungsjagd durch das Ruhrgebiet

Kurz vor dem Kamener Kreuz erkannte ein Streifenteam der Autobahnpolizei Dortmund den auffälligen Fahrer und nahm die Verfolgung auf.

Die wilde Tour durch das Ruhrgebiet führte über die A2 durch Lünen, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herten, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und Oberhausen auf die Autobahn 3 in Richtung Köln, vorbei an Duisburg und Mülheim.

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Dann durchbrach der Fahrer eine erste Sperrstelle der Polizei bei Oberhausen mit einem riskanten Fahrmanöver. Kurz darauf rammte er zwei Streifenwagen.

Nagelbalken stoppt Raser

Zwischen dem Rastplatz Entenfang in Mülheim und dem Kreuz Breitscheid an der A3 kam das Auto dann schließlich zum Stehen. Die Polizisten sperrten die Autobahn kurzzeitig und zwangen den Mann mit Hilfe eines Nagelbalkens zum Stoppen.

Um 23.40 Uhr ging die Verfolgungsjagd mit der Festnahme des 60-Jährigen zu Ende.

Drei Verletzte und beschädigte Polizeiwagen

Die Bilanz der Raserei: Drei Polizisten und der Fahrer wurden leicht verletzt. Zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es zum Glück nicht. Vier Streifenwagen der Polizei und das Fluchtfahrzeug wurden durch gezieltes Rammen und Kollisionen beschädigt.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer geistig verwirrt und wurde im Anschluss in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 60-Jährigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (vh)

 
 

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