Volksbank Dortmund-Nordwest zahlt hohe Abfindungen

Die Volksbank Dortmund-Nordwest hat sich mit drei ehemaligen Mitarbeiterinnen auf hohe Abfindungszahlungen geeinigt.
Die Volksbank Dortmund-Nordwest hat sich mit drei ehemaligen Mitarbeiterinnen auf hohe Abfindungszahlungen geeinigt.
Foto: Stephan Schuetze
Die Volksbank Dortmund-Nordwest hat sich am Freitag mit drei ehemaligen Mitarbeiterinnen auf hohe Abfindungszahlungen geeinigt. Im Juni hatte das Geldinstitut betriebsbedingte Kündigungen angekündigt, um schlanker, effizienter und wettbewerbsfähiger zu werden.

Dortmund. Die drei betroffenen Angestellten hatten ihre Kündigungen am 24. beziehungsweise 25. Juni erhalten. Daraufhin hatten sie einen Rechtsanwalt eingeschaltet und Klage beim Arbeitsgericht eingereicht. Schon im ersten Gütetermin gab es jetzteine Einigung mit der Volksbank Dortmund-Nordwest.

Bei vollem Gehalt freigestellt

Je nach Dauer des Arbeitsverhältnisses erhalten die drei Frauen Abfindungen zwischen 57.500 und 109.000 Euro. Bis zum Auslaufen ihrer Verträge am 31. Dezember 2013 beziehungsweise 31. März 2014 sind sie außerdem bei vollem Gehalt freigestellt.
Sollten die Angestellten schon vor dem offiziellen Vertragsende einen neuen Job finden, können sie jederzeit schon früher aussteigen. Dann würde sich ihre Abfindung noch einmal erhöhen.

Anhaltende Niedrigzinsphase

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Dortmund-Nordwest, Prof. Michael Kaufmann, nennt als Grund für die betriebsbedingten Kündigungen vor allem die anhaltende Niedrigzinsphase. Dadurch würden die Einlagen der Bank immer schlechter verzinst. Dies treffe vor allem Regionalbanken.

Martin von Braunschweig