Vier Senioren betreiben neue Homepage für den Stadtbezirk

Eine Wochenzeitung fürs Netz - aus und über Mengede: Mit dieser Idee sind vier Ruheständler vor einigen Monaten online gegangen. Das Redaktionsteam von Mengede: InTakt will möglichst viele Autoren ins Boot holen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die neue Webseite.

Mengede.. Wer steckt hinter "Mengede: InTakt"?

Das Redaktionsteam von "Mengede: InTakt" besteht derzeit aus folgenden vier Ruheständlern:Klaus Neuvians (75), ehemaliger Präsident an der Musikhochschule Frankfurt am Main; Carl-Wilhelm Schmälter (70), Vermessungsingenieur; Franz-Josef Fedrau (68), Bankkaufmann; Diethelm Textoris (70), Studiendirektor.

Wie kamen die Vier auf die Idee?

Die Idee, eine Wochenzeitung fürs Netz zu produzieren, ist den vier Männern im letzten Sommer gekommen. Gemeinsam hatten sie sich an den Mengeder Internet-Auftritt erinnert, der vor fünf Jahren wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Betreiber eingestellt worden war. Dieses Schicksal droht den Vier allerdings nicht, denn sie arbeiten alle ehrenamtlich an dem Projekt mit.

Wofür steht der Name "Mengede: InTakt"?

Den Namen wählte Klaus Neuvians intuitiv - dabei denkt er vor allem an den gut gelungenen Umbau des Stadtkerns, das schöne Amtshaus oder an den Volksgarten. "Natürlich ist in Mengede nicht alles intakt, aber es gibt ganz viele Dinge, die wirklich gut sind hier", sagt Klaus Neuvians.

Was ist das Ziel der Betreiber?

"Mengede: InTakt!" soll eine Homepage für den Stadtbezirk sein.Was die Männer mit der Seite beabsichtigen, haben sie in einem kompakten Satz zusammengefasst: "Die Leser nach bestem Wissen und Gewissen zu informieren - unabhängig von wirtschaftlichen Interessen und von politischen Einflussnahmen; gleichwohl aber nicht unpolitisch", heißt es auf der Seite.

Um welche Themen geht es auf "Mengede: InTakt"?

Themenbereiche wie "Essen und Trinken", "Mengede und seine Geschichte" oder "Auf eine Tasse mit..." gibt es auf der Homepage zu sehen. Bei letzterem kommen Mengeder Bürger zu Wort, die eine besondere Geschichte zu erzählen haben.

Wie erfolgreich ist die Homepage?


Auf 50 Zugriffe täglich kommt die Seite derzeit. Auf den ersten Blick nicht viel, aber die Betreiber sind zufrieden, betont Neuvians: "Wir haben durchweg gutes Feedback erhalten und sind positiv gestimmt, dass unser Konzept aufgeht."

Wie viele Menschen schreiben für die Seite?

Das Team möchte möglichst viele Autoren mit ins Boot holen: "Derzeit sind es zehn kreative Köpfe, die regelmäßig Beiträge für die Seite beisteuern", verrät Redaktionsmitglied Carl-Wilhelm Schmälter. Eine Quote, die sich nach den erst wenigen Monaten, die die Seite online ist, durchaus sehen lassen kann. Darunter seien Juristen, Sportler, aber auch Lokalpolitiker.

Wichtig sei den Machern der Seite mit Blick auf die Zukunft vor allem aber, jüngere Autoren für die Mitarbeit zu gewinnen. Eine Möglichkeit wie das gehen könnte, haben Neuvians und seine Mitstreiter schon im Blick: "Wir könnten uns vorstellen, auf unserer Seite Facharbeiten von Schülern zu interessanten Themen zu veröffentlichen", sagt der 75-Jährige. Inzwischen hätte man seitens der Redaktion daher auch schon Kontakt zu den verschiedenen Schulen im Stadtbezirk aufgenommen.

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