Konfrontation mit dem Ich

Fenja Volkmann
Ausstellung „Dein Lebens-Lauf“ in der DASA.. Foto: Jochen Linz
Ausstellung „Dein Lebens-Lauf“ in der DASA.. Foto: Jochen Linz
Foto: Linz/PiLi

Dorstfeld.  Die eigene Person steht im Mittelpunkt der biografischen Erlebnis-Ausstellung „Dein Lebens-Lauf“ in der DASA. Die Schau beschäftigt sich mit den individuellen Fragen zum Einstieg in das Berufsleben und der Notwendigkeit der generellen Flexibilität. Folglich richtet sich „Dein Lebens-Lauf“ hauptsächlich an junge Menschen, die experimentieren, hinterfragen und gestalten wollen – generell aber an diejenigen, die sich mit der Frage nach der Zukunft beschäftigen.

Entstanden ist die Ausstellung in Kooperation mit dem Masterstudiengang Bühnenbild und szenischer Raum der TU Berlin. Außerdem wirkten Schülerinnen und Schüler, der Klasse 10a von der Martin-Luther-Gesamtschule, aktiv an der Umsetzung mit.

„Alles beginnt mit...“, druckt der Stempel auf die Hand des Eintretenden – sofern er das möchte. Ausgangspunkt und erste Station ist der „Traum“, mit dem vieles beginnt.

Stationen des Lebens

Ein nach oben offener Raum ist „Treiben lassen“, eine Art provisorisches Großraumbüro. „Sicherheit“ ist hingegen eine Hütte, die Geborgenheit, aber auch Enge vermittelt. Des Weiteren gilt es Blockaden und negative Einflüsse zu überwinden.

Insgesamt gibt es sieben Bereiche, in denen der Besucher verweilen, interpretieren und sich ausprobieren kann. Sie symbolisieren verschiedene Situationen des Lebens.

Es gehe darum, sich mit verschiedenen Dingen auseinanderzusetzen, sich mit der Suche nach dem Sinn des Lebens zu beschäftigen, so Mentor Johann Jörg von der TU Berlin. „In der Gesellschaft brechen immer mehr Sicherheiten weg. Es gilt, Kompetenzen für die Zukunft zu entwickeln“. Deshalb sei eine Konfrontation mit der eigenen Biografie wichtig.

Der Ausstellungsentwurf stammt von den Masterstudentinnen Jana Barthel und Elena Koch der Berliner TU. Beide arbeiteten länger als ein Jahr an der Konzeption: „Zunächst sind wir an der Aufgabe gescheitert. Doch nach einigen Monaten konnten wir uns von dieser Phase lösen“. Mit dem Ergebnis seien sie zufrieden. Wichtig sei, dass ihr Werk nichts Endgültiges, sondern eine biografische Momentaufnahme eines jeden Besuchers sei. Denn der große Interpretationsspielraum biete dem Einzelnen viele Möglichkeiten, über sich selbst nachzudenken.

Begleitend zu der Schau werden verschiedene Projekte und Vorträge angeboten, welche junge Menschen bei der Zukunftsorientierung unterstützen sollen. Weitere Infos gibt es unter www.dasa-dortmund.de.

Die Ausstellung wird am Sonntag, (18.) um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 30. September zu sehen.