Große Demo gegen Rechtsextremismus in Dortmund

Protest gegen Rechtsextreme: Für die Polizei ist es nicht der erste Demonstrations-Einsatz in Dortmund-Dorstfeld (hier im Januar 2015). Archivfoto: Peter Bandermann
Protest gegen Rechtsextreme: Für die Polizei ist es nicht der erste Demonstrations-Einsatz in Dortmund-Dorstfeld (hier im Januar 2015). Archivfoto: Peter Bandermann
Neonazis wollen Freitagabend durch Dortmund-Dorstfeld marschieren. Mehrere hundert Dortmunder haben vor, mit einer Demo auf dem Wilhelmplatz dagegen zu halten.

Dortmund.. Mehrere hundert Dortmunder wollen den Dorstfeldern am Freitagabend den Rücken stärken und demonstrieren auf dem Wilhelmplatz für Solidarität und Respekt. Anlass ist ein Aufmarsch von Neonazis in dem Dortmunder Stadtteil - der zurzeit ein Polizei-Kiez ist.

Großaufgebot der Polizei

Mit einem Großaufgebot sind Bundespolizei und Landespolizei in Dortmund-Dorstfeld im Einsatz, um die Teilnehmer einer Protestaktion gegen neue Nationalsozialisten vor Übergriffen zu schützen. Autofahrer und Nahverkehrskunden müssen an diesem Freitagabend (18.11.2016) mit Straßensperren und verspäteten Bussen und Bahnen rechnen. Die Polizei rechnet mit 100 Neonazis, die ab 19.30 Uhr durch Unterdorstfeld ziehen. Die Journalistin Gülseren Ölcüm - hier bei Twitter - hat Dorstfeld Anfang November mit Kamera und Mikro für das Y-Kollektiv besucht. Das Ergebnis und ihr persönliches Fazit gibt's bei Youtube: