Das bietet die neue Ausstellung in der Dasa

Naturwissenschaft zum Anfassen und Ausprobieren gibt es in der neuen Ausstellung "Effekthascherei" in der Dasa. An 18 Experimentier-Stationen können Besucher Phänomene erkunden und Verblüffendes erleben: Kugeln, die bergauf rollen beispielsweise oder die Welt aus der Sicht eines Fisches. Wir liefern die wichtigsten Infos zur neuen Schau.

Dorstfeld. Die besten Bilder aus der Ausstellung: Die größten Effekthaschereien der Ausstellung:

  • Das spektakulärste: Die Riesenwelle: Zwei Behälter mit blau gefärbtem Wasser lassen sich kippen. Es entstehen Wellen und Wirbel nach nicht vorhersehbarem Muster. Bewegt man beide Behälter synchron, so sehen die Wellen zunächst gleichförmig aus. Das bleibt aber nicht so...
  • Das lauteste: Chaosbälle: Ein, zwei und drei Bälle bewegen sich in vertikalen Glasrohren. Sie werden von unten angestoßen, wie bei einem Flipper, ticken lautstark aufeinander und fliegen unterschiedlich hoch. Die Bälle vollführen unverhersehbare Sprünge. Chaotisch?
  • Das verblüffendste: Magische Kugelbahn: Auf einer Kreuzung von zwei Kugelbahnen scheint eine hölzerne Kugel aufwärts zu rollen. Das funktioniert allerdings nur aus einem bestimmten Blickwinkel, der dem Auge durch den Aufbau der Bahn falsche Verhältnisse vorgaukelt. Eine optische Täuschung also.
  • Das verspielteste: Schattenstadt: Licht breitet sich gradlinig aus. Die Abstände zur Lichtquelle bestimmen die Größe des Schattens. Das macht es möglich, auf einer Fläche aus unterschiedlichen Elementen auf einer Wand eine eigene Schattenstadt wachsen zu lassen.
  • Das alltäglichste: Der Paranuss-Effekt: Warum befinden sich die dicken Nüsse im Müsli immer oben? Wer an den mit Bällen und Kügelchen gefüllten Zylindern rüttelt, findet heraus, was während des Transports der Müsli-Packungen passiert.
  • Das tierischte: Fisch-Perspektive: Wenn ein Fisch nach oben schaut - was sieht er dann wohl? Ein Bassin mit beweglicher Unterwasserkamera zeigt seine Welt. Aus einem bestimmten Winkel sieht der Fisch die Wasseroberfläche wie einen Spiegel. Den Angler dahinter sähe er in dem Fall nicht...
  • Das geheimnisvollste: Wasserspiralen: Mit eine Kurbel pumpen die Besucher Wasser durch zwei gleich große Spiralen aus unterschiedlich dicken Schläuchen. Fließt das Wasser durch den engen Schlauch und im äußeren Ring schneller? Oder sieht es nur so aus?
Die Ausstellung läuft von Sonntag (27.11.) bis zum 22. Januar 2017 in der Dasa Arbeitsschutz-Ausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25 in Dortmund. Sie wurde von MINT-aktiv - ein Zusammenschluss von Technik-Museen und Science Centern - in Zusammenarbeit mit Experten entwickelt und gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-17 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertags 10-18 Uhr, Eintritt 8 Euro/ 5 Euro ermäßigt. ww.dasa-dortmund.de

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