Bring- und Abholbereiche sollen Schüler selbstständiger machen

Gelbe Fußabdrücke auf dem Gehweg kennzeichnen seit Dienstag einen besonderen Treffpunkt: die Bring- und Abholzone an der Hedwigstraße. Hinter den Markierungen steckt eine Idee, die den Kindern ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben soll.

OESPEL/KLEY.. Die Bring- und Abholzone an der Hedwigstraßewurde für Kinder der Grundschule "Am Dorney" eingerichtet. Die Idee dahinter: Elterntaxis steuern künftig nicht mehr die Schule an, sondern die Bringzone. Von dort aus gehen die Kinder zu Fuß zur Schule. Die Entfernung ist so gewählt, dass sie kein Kind überfordert.

Schulwege untersucht

"Die Kinder erobern so ein Stück unabhängiger Bewegungsfreiheit zurück", sagt Carsten Elkmann. Der Klimaschutzmanager des Umweltamtes leitet momentan das Pilotprojekt "So läuft das" für mehr Kindermobilität.

Ziel ist es, auch den Kindern die Möglichkeit zu geben, ein Stück Schulweg zu Fuß zurückzulegen, die aufgrund eines weit entfernten Elternhauses oder zu vieler Gefahrenpunkte auf dem Weg bislang von ihren Eltern mit dem Auto gebracht wurden. Im Rahmen des Projektes wurden sämtliche Schulwege genau unter die Lupe genommen. Auch die Gefahrenpunkte in Oespel und Kley wurden dabei berücksichtigt.

Zum Schluss blieben vier Punkte übrig, die sich als Bring- und Abholzone eignen.

  1. In Oespel an der Hedwigstraßeim Bereich des Dorney-Spielplatzes.
  2. Die ehemalige Busschleife Oespel am Steinsweg.
  3. Für Kinder aus dem Oespeler Ortskern wurde außerdem noch eine Zone gegenüber der Borussia Apotheke an der Borussiastraße eingerichtet.
  4. Die Vierte Zone für die Kleyer Eltern ist an der Kleybredde im Bereich der Gehrenstraße.
Karte der vier Abhol- und Bringzonen: