Abschied vom Kirchenkreis ohne Wehmut

Mit einem Gottesdienst in der evangelischen Bartholomäus-Kirche hat sich der Kirchenkreis West verabschiedet. Michael Stache führte den Kirchenkreis sechs Jahre als Superintendent, jetzt blickt er auf seine Zeit zurück.

Im westen. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte Stache, dass man bei einem Abschiedsgottesdienst ohne große Wehmut auf das Ende es Kirchenkreises blicke. "Der Akzent lag deutlich auf der Vorfreude auf den neuen Kirchenkreis", so Stache.

Kampf gegen Rechtsextremismus

Das wichtigste Thema sei zuletzt der Kampf gegen den Rechstsextremismus gewesen. Stache: "Sich hier eindeutig zu positionieren, war und ist eine wichtige Aufgabe, die wir auch im neuen Kirchenkreis fortführen wollen."

Seiner Kirche empfiehlt Strache: "Die evangelische Kirche sollte selbstbewusst und deutlich ihre Positionen und ihr Engagement in gesellschaftlichen Fragen nach außen tragen, wie zum Beispiel beim Thema Flüchtlinge oder Rechtsextremismus."