St.-Clemens-Gemeinde verbindet Tradition mit Hilfe für die dritte Welt

Der Christkindlmarkt in der katholischen St.-Clemens-Gemeinde in Brackel hat sich den Begriff Traditionsveranstaltung redlich verdient. Seit 1981 findet er immer am ersten Adventssonntag statt nunmehr schon zum 35. Mal. Und immer geht der Erlös an Projekte in der Welt, die Hilfe benötigen. Viele dieser Projekte sind durch den Markt bereits unterstützt worden.

Brackel.. Halb Brackel schien sich zur Mittagszeit rund um das Franz-Stock-Haus und die Kirche zu versammeln. Es gab Leckereien von der Erbsensuppe über Reibeplätzchen bis hin zu Grünkohl und der traditionellen Bratwurst.

Drinnen im Haus gingen selbst gebackene Kekse über die Theke - und die Preise aus der Tombola, die wie immer von Brackeler Geschäftsleuten gespendet worden waren. "Wir haben 1500 Lose, wovon sehr viele ein Gewinn sind", erklärt Annette Weber vom Organisationsteam zufrieden. Schon am frühen Nachmittag war die Tombola ausverkauft.

Einnahmen gespendet

Anziehend zeigte sich auch der Trödelmarkt, dessen Waren ebenfalls gespendet worden waren. Gleiches galt für den Bücherflohmarkt. "Alles, was wir heute einnehmen, geht an Partner in der Dritten Welt", sagt Annette Weber.
Die Unterstützung der "Einen Welt" lebt auch durch den Eine-Welt-Laden der evangelischen Gemeinde auf dem Christkindlmarkt und die Nachhaltigkeit, mit der der Markt geführt wird. Einweggeschirr wird schon alleine dadurch weitestgehend vermieden, dass immer ein Spülmobil bestellt wird, in dem fleißige Hände das Geschirr direkt durchspülen.

Und zu spülen gibt es viel, denn der Besuch ist zahlreich. Annette Weber freut dies, aber es überrascht sie nicht. "Die Brackeler nehmen das als Wiedersehenstreffen in jedem Jahr. Man trifft sich hier bei uns und verbringt einen schönen Tag mit Menschen, die man vielleicht das ganze Jahr nicht gesehen hat."

Posaunenchor und Joyful Singers

Auch die evangelischen Gemeindemitglieder halfen teilweise sogar mit. Der Posaunenchor und die "Joyful Singers" kamen ebenfalls von den ökumenischen Nachbarn.

An den zahllosen Ständen gab es Weihnachtssterne, selbst gemachte Karten und Seifen. Marmeladen und Kekse fanden ebenfalls guten Absatz. Liebevoll waren Geschenke aus Holz hergestellt worden. Und die große Auswahl auf dem Bücherflohmarkt traf auch den Geschmack vieler Leute.

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