Jugendliche bekommenHilfe fürs Leben

„Jugend stark machen!“ heißt das Projekt, das Hauptschülern mehr Perspektiven eröffnen soll. Vertreter von BV Westfalia Wickede, Hautpschule Wickede und „help &  hope“ stellten die Aktion vor. Foto: Jochen Linz
„Jugend stark machen!“ heißt das Projekt, das Hauptschülern mehr Perspektiven eröffnen soll. Vertreter von BV Westfalia Wickede, Hautpschule Wickede und „help &  hope“ stellten die Aktion vor. Foto: Jochen Linz
Foto: Linz/PiLi

Wickede..  Vom Versager zum selbstbewussten Jugendlichen – auf dem Kunstrasen im Pappelstadion soll sich diese Wandlung vollziehen. Das ist – im Schnelldurchgang – das Ziel von BV Westfalia Wickede und der Hauptschule Wickede. Gemeinsam haben beide Partner das Projekt „Jugend stark machen“ gestartet, die Stiftung „help and hope“ leistet mit 15 000 Euro die Anschubfinanzierung.

Nachhaltigkeit, Teamwork, Respekt – diese drei Schlagworte fallen im Gespräch mit dem Jugendvorstand des Vereins, Wolfgang Krüger, seinem ersten Vorsitzenden Hans Walter von Oppenkowski sowie Hauptschulleiterin Elke Heymann immer wieder. Ihr Plan: 16 Jugendliche, die schnell den Stempel „bedürftig“ aufgedrückt bekommen, aus den Klassen 7 und 8 verbringen zweimal in der Woche einen Nachmittag im Pappelstadion. Nach einem gemeinsamen warmen Essen – oft nicht selbstverständlich für die Schüler – stehen die Hausaufgaben an; Lehrer und Schulsozialarbeiter unterstützen die Schüler. Dann übernehmen die qualifizierten Trainer des Vereins, bis zu 90 Minuten Sport folgen.

Hilfe fürs Leben

Doch damit nicht genug. „Wir machen die Jugendlichen ausbildungsreif“, erklärt Hans Walter von Oppenkowski. Der Verein hilft etwa bei der Suche nach Praktikumsplätzen und – im Idealfall – beim Finden einer Ausbildungsstätte. Deshalb soll das Projekt auch keine Eintagsfliege sein. „Es ist fest geplant für zwei Jahre“, so der erste Vorsitzende – gerne mit Verlängerung. Ob es die geben wird, hängt auch teilweise von der Auswertung des Projektes ab. Bereits nach einem halben Jahr soll die erste Zwischenbilanz erfolgen.

Doch vorerst freuen sich alle Beteiligten auf den 30. August, dann beginnt die praktische Arbeit. Für Schulleiterin Elke Heymann steht schon jetzt fest, dass sich die Jugendlichen engagieren werden. „Unsere Schülerinnen und Schüler träumen von einer Sportlerkarriere.“ Und da ist der Kunstrasenplatz „ein Bonbon“.

 
 

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