Bezirksbürgermeister will mehr Blumenwiesen

Weil es Bienen und Insekten in einer großen Stadt wie Dortmund schwer haben, ausreichend Nahrung zu finden, macht sich der Scharnhorster Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt für mehr Blumenwiesen stark. Doch zunächst müssen erst einmal geeignete Stellen gefunden werden.

Scharnhorst. Bereits 2013 hat die Bezirksvertretung Scharnhorst 5000 Euro für mehr Blumenwiesen im Stadtbezirk bewilligt. Am Mittwochabendhat Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt ein Treffen organisiert, an dem unter anderem Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Imker, Kleingärtner und Vertreter vom Naturlehrpfad Alte Körne teilnahmen. Gemeinsam sollen geeignete Stellen für Wiesen gefunden werden.

Viele Stellen denkbar

Denkbar seien solche Fläche an vielen Stellen im Stadtbezirk. Dazu gehören der Wengepark in Lanstrop, das Naturschutzgebiet Alte Körne, viele Freiflächen im Bereich Scharnhorst-Ost, das Gebiet um das Lanstroper Ei, die Deponie Grevel, die Zeche Gneisenau oder Flächen entlang des Holzgrabens in Alt-Scharnhorst.

Die Imker machten den Vorschlag, auch die Randstreifen von Straßen oder Feldern sowie die Inseln auf Kreisverkehren als Standorte für Blumen-Anpflanzungen in Erwägung zu ziehen. Gleiches gelte für die Flächen, die zurzeit etwa vom Lippeverband hergerichtet werden - wie die Bereiche am Rand des Dahlwiesenbachs, der momentan renaturiert wird.

Verwaltung sagt Unterstützung zu

Die bei diesem ersten Treffen anwesenden Vertreter von Tiefbau- und Umweltamt freuten sich über den Vorstoß der Bezirksvertretung Scharnhorst und sicherten dem Projekt "Mehr Blumenwiesen in Scharnhorst" ihre Unterstützung zu.

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