Nicht die letzten Turbulenzen

Klaus Buske
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Richtig überrascht kann eigentlich kein Branchenkenner vom Rückzug von Air Berlin am Flughafen Dortmund sein. Es ist ein weiteres düsteres Kapitel inmitten von Schulden und dem Streit um verlängerte Betriebszeiten. Ein Kommentar von Klaus Buske.

Dortmund. Nein, richtig überrascht kann eigentlich kein Branchenkenner sein. Zu oft mussten sich die Dortmunder Flughafenplaner mit ihren hochfliegenden Hoffnungen auf den Boden der Tatsachen holen lassen. Richtig Aufwind hat der Verkehrslandeplatz, trotz leicht positiver Passagier-Bilanz, auch in den zurückliegenden Monaten nicht bekommen können. Die Fluggesellschaften landen verstärkt andernorts.

Langfristig sicher ist nur, dass der Schuldendienst für die Flughafen Dortmund GmbH Bestand haben wird. Und damit hat auch die Belastung der Bürger, die die Flughafen-Mutter Stadtwerke und deren Tochter DEW nähren, Konstanz. Offen ist, ob das jährliche Minus, wieder weit über 20 Millionen Euro liegen wird.

Turbulenzen auf dem Markt für Billig- und Ferienflieger werden auch noch in den nächsten Jahren auftreten - egal ob mit oder ohne längere Landezeiten.