Neues "BlockaDO"-Bündnis plant Sitzblockaden gegen Nazis

Sitzblockade auf der Bremer Straße. Demonstranten wollen einen Nazi-Aufmarsch in Dortmund stoppen.
Sitzblockade auf der Bremer Straße. Demonstranten wollen einen Nazi-Aufmarsch in Dortmund stoppen.
Foto: Katrin Figge
Dortmunds Antifa stellt sich neu auf. Zum ersten Mal wollen sich die Nazi-Gegner zu einem schlagkräftigen Bündnis zusammenschließen. Dessen Name ist Programm: "BlockaDO" will unter anderem Blockade-Trainings anbieten. Bislang waren Gegenaktionen bei Nazi-Demos eher zerfasert.

Dortmund.. Antifaschistische Initiativen wollen in Dortmund ihre Kräfte bündeln und fortan geschlossen auftreten. Der Name ist Programm.


"BlockaDO" ist dabei mehr als ein Arbeitstitel. Tatsächlich will das "BlockaDO"-Bündnis die Neonazis-Aufmärsche in der Stadt durch Straßenblockaden stoppen. Bereits am 1. Mai 2014 will die große Initiative aus Gewerkschaften, Partei, Jugendorganisationen und antifaschistischen Gruppen wirkungsvoll auftreten. Vorbilder dafür sind Aktionen wie in Dresden, wo Antifa-Gruppen Neonazis auflaufen lassen konnten.


"Gemeinsam gegen Nazis" — nicht immer sind in der Vergangenheit die Antifa-Gruppen in Dortmund geschlossen aufgetreten. Seit dem 15. März ist das anders. Die Initiativen konnten einen Konsens finden und wollen auf einer Aktionskonferenz am 6. April im Fritz-Henßler-Haus die nächsten gemeinsamen Schritte abstimmen. Dazu gehört auch ein Blockadetraining-Angebot für Demonstranten.

EURE FAVORITEN