Neue Hohlräume an der A45 in Dortmund entdeckt

Im Januar musste die A45 in Dortmund wegen eines Tagesbruchs gesperrt werden.
Im Januar musste die A45 in Dortmund wegen eines Tagesbruchs gesperrt werden.
Foto: www.blossey.eu
Seit Mitte Januar werden nach einem Tagesbruch in der Fahrbahnmitte Hohlräume unter der Autobahn 45 in Dortmund verfüllt. Die Arbeiten waren so gut wie beendet, doch jetzt sind neue Hohlräume gefunden worden, der Abschluss verschiebt sich auf Mitte August.

Dortmund.. Am 17. Januar musste die A45 in Höhe des Parkplatzes „Flöz Mausegatt“ in Dortmund gesperrt werden. In der Fahrbahnmitte war ein Tagesbruch aufgetreten, der verfüllt werden musste. Immer wieder fanden die Arbeiter bei den Verfüllungsarbeiten neue Hohlräume. Gefunden hat die Spezialfirma auch jetzt wieder einen Luftschacht des „Flöz Dreckbank“. Zwei weitere Schächte müssen laut „Straßen NRW“ noch Bohrarbeiten erkundet werden.

Der Luftschacht auf „Flöz Dreckbank“ sei in Unterlagen mit einer Teufe von 45 Metern ausgewiesen. Hinzu kämen zwei Schachtzugänge in Teufen von sechs und elf Metern. Mit den Bohrarbeiten ist ein Schachtdurchmesser von zwei Metern nachgewiesen worden. Zur Tagesoberfläche hin ist der Schacht „hohl“.

Die Überdeckung liegt aber nur bei zwei Meter und ist damit tagesbruchgefährdet. Der Schacht liegt etwa zehn Meter südlich der Fahrbahn Richtung Frankfurt. Eine Gefährdung für die öffentliche Verkehrssicherheit könne ausgeschlossen werden.

Bisher wurden 1.100 Bohrungen durchgeführt mit einer Gesamtlänge von 23.413 Metern. Rund 5.600 Tonnen zementartiges Material wurden zur Stabilisierung in das Erdreich eingebracht, das entspricht 7.134 Kubikmetern beziehungsweise 200 Silozügen. Die Kosten liegen zurzeit bei 2,2 Millionen Euro. Bis Mitte August werden die Arbeiten noch andauern.

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