Neue Hoffnung auf Realisierung von B1-Tunnel in Dortmund

Die Idee: Die B1 in Dortmund soll in einem Tunnel verschwinden, um Anwohner zu entlasten und den Verkehr schneller fließen zu lassen.
Die Idee: Die B1 in Dortmund soll in einem Tunnel verschwinden, um Anwohner zu entlasten und den Verkehr schneller fließen zu lassen.
Foto: Knut Vahlensieck
NRW-Verkehrsminister Groschek: Tunnel-Planungen an der Dortmunder B1 könnten ab sofort beginnen. Weitere Verbesserungen für NRW im Verkehrswegeplan.

Düsseldorf. Dortmund darf offenbar doch auf eine Realisierung des Großprojektes „B1-Tunnel“ in den kommenden Jahren hoffen. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) meldete am Freitag, der Tunnel werde entgegen der ursprünglichen Planung im neuen Bundesverkehrswegeplan hochgestuft in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“.

Ausbau des Rhein-Ruhr-Express auf sechs Gleise

Mit den Tunnel-Planungen könne also sofort begonnen werden. Bisher war für Dortmund ein Planungsbeginn frühestens ab 2025 im Gespräch. Groschek sprach von einem „verkehrspolitischen Weihnachtsfest im Sommer“, zumal im Kabinettsentwurf der Bundesregierung zum Verkehrswegeplan noch zwei weitere Verbesserungen für NRW auftauchten: Der Ausbau des Rhein-Ruhr-Express“ (RRX) werde „weitgehend nach den Wünschen von NRW vollzogen, inklusive des sechsgleisigen Ausbaus zwischen Duisburg und Düsseldorf“.

Kölner Rheinbrücken-Projekt bringt 367 Millionen Euro

Außerdem werde die neue Rheinbrücke bei Köln-Godorf in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ hochgestuft. Laut Groschek stellt der Bund allein für dieses Projekt in Köln 367 Millionen Euro zur Verfügung. Er bedankte sich bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

NRW habe nun endlich den Stellenwert bei der Infrastruktur erreicht, „den wir so lange vermisst haben“. Das könne der Beginn einer „wunderbaren Freundschaft“ zwischen NRW und Dobrindt sein, so Groschek.

 
 

EURE FAVORITEN