Neubau am Westenhellweg in Dortmund ersetzt Quelle-Gebäude

Auf dem Grundstück Westenhellweg 91 bis 93 - direkt gegenüber dem zukünftigen Eingang in die Thier Galerie - soll ein insgesamt viergeschossiges Kaufhaus mit rund 2500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen. Im Bild: Animation der zukünftigen Bebauung
Auf dem Grundstück Westenhellweg 91 bis 93 - direkt gegenüber dem zukünftigen Eingang in die Thier Galerie - soll ein insgesamt viergeschossiges Kaufhaus mit rund 2500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen. Im Bild: Animation der zukünftigen Bebauung
Foto: bl-Gruppe

Dortmund.. Noch wird der Bau des ehemaligen Quelle-Technikhauses am Westenhellweg abgerissen. Aber die Hälfte des Neubaus, den die B&L-Gruppe (Hamburg) dort ab Frühjahr 2011 errichten will, ist bereits vermietet.

Das bestätigt Michael Epping, B&L-Sprecher. Man habe die ursprünglichen Planungen - es sollten rund 4000 qm Bruttogeschossfläche gebaut werden - abgespeckt. Nun soll eine Bruttogeschossfläche von 2500 qm am Westenhellweg direkt gegenüber dem ehemaligen Berlet-Haus entstehen, dass Ende 2011 den Eingang zur ECE Thier-Galerie am Hellweg bildet. Neben Lagerflächen im Kellergeschoss und Büro- und Sozialräumen im zweiten Obergeschoss sind Verkaufsflächen im Erdgeschoss und in der ersten Etage vorgesehen.

Der Bau weist Ladenlokale mit jeweils 820 qm Fläche auf, wobei einer bereits fest vermietet sei. Für den zweiten Laden gebe es zwei ernsthafte Verhandlungspartner. Wer einzieht, verrät Epping nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass mindestens eines der neuen Geschäfte Textilien anbieten wird.

Entwickler aus Hamburg

Auf 20 Mio Euro veranschlagt die B&L-Gruppe das Investitionsvolumen für das Projekt. Die Hamburger Entwickler hatten die Alt-Immobilie von einem dänischen Investor gekauft. Nach Fertigstellung und Eröffnung soll das Projekt weiterverkauft werden, wahrscheinlich bereits Ende 2011 oder Anfang 2012.

Die Lage und die Entwicklungsmöglichkeiten seien „auch dank des neuen ECE-Centers in unmittelbarer Nähe“ hervorragend, so Epping, der Neubau mit 25 Meter Fensterfront für Einzelhändler attraktiv.

Bei den Abbrucharbeiten, die Ende Januar beendet sein sollen, stießen die Bauarbeiter übrigens auf Überreste der ehemaligen Paulsgasse. Die Archäologen der Stadt waren bereits vor Ort und schauen sich auch weiterhin auf die Baustelle um, um historische Schätze bergen zu können.

 

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