Neonazis wollten Linke in Dorstfeld angreifen

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Am Dienstagabend wollten Rechtsradikale eine Gruppe Linker angreifen. Die Bereitschaftspolizei griff ein und verhinderte die Attacke. Die Beamten hatten beobachtet, wie die Rechten den Angriff organisierten.

Dortmund.. Nach Angaben der Polizei verhinderte die Bereitschaftspolizei am Dienstagabend einen Übergriff von Rechtsextremen auf eine Gruppe Linksorientierter, teilweise mit Migrationshintergrund, in Dortmund-Dorstfeld.

Eine Die sechsköpfige Gruppe wurde demnach auf dem Dorstfelder Hellweg gegen 22:00 Uhr zunächst von drei Rechtsextremen mit den Worten "Scheiß-Ausländer" beleidigt. Dabei telefonierte einer der Rechten mit seinem Handy und holte damit offenbar Verstärkung Gleichgesinnter aus der Thusneldastraße. Beamte der Bereitschaftspolizei, die sich im Bereich der Thusneldastraße / Emscher Straße befanden, sahen acht Männer, die plötzlich aus einem der bekanntermaßen von Rechtsradikalen bewohnten Häuser kamen und in Richtung Dorstfelder Hellweg liefen.

Bevor es zu einem körperlichen Angriff der Rechtsextremen kommen konnte, hätten die Beamten die elf Personen bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen. Nur drei der Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren hatten ihren Wohnsitz in Dortmund. Die anderen stammten beispielsweise aus Mönchengladbach, Geislingen, Göppingen, Dresden und der Schweiz.

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