Dortmund

Nächste Neonazi-Demo in Dortmund: Polizei zieht Konsequenzen

Die Polizei ist gewarnt: Am Donnerstag demonstrieren wieder Rechte in Dortmund.
Die Polizei ist gewarnt: Am Donnerstag demonstrieren wieder Rechte in Dortmund.
Foto: dpa/Archivbild

Dortmund. Rechtsextremisten haben für Donnerstag eine erneute Demonstration in Dortmund angemeldet.

Zwischen 19.30 und 22 Uhr wollen sie im Bereich Potgasse/ Westenhellweg eine Standkundgebung durchführen. Die Polizei erwartet 30 bis 50 Teilnehmer.

Neonazi-Demo in Dortmund: Polizei verbietet antisemitische Parole

Für diese und weitere Demonstrationen hat die Dortmunder Polizei ihren Auflagenbescheid für rechtsextremistische Versammlungen ergänzt.

Nunmehr ist die antisemitische Parole („Wer Deutschland liebt, ist Antisemit“), die bundesweit auf Veranstaltungen von Rechtsextremisten zur Verbreitung von judenfeindlichem Hass genutzt wird und letzten Freitag auch erstmals in Dortmund skandiert wurde, per versammlungsrechtlicher Auflage untersagt worden.

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Polizeipräsident kündigt Null-Toleranz-Strategie an

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange betont: „Die Linie der Dortmunder Polizei ist ganz klar: Wir gehen mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen rechtsextremistische Gewalttäter vor und demonstrieren im öffentlichen Raum die Stärke des demokratischen Rechtsstaats. Unser Kampf gegen den Rechtsextremismus ist gekennzeichnet von einem hohen Strafverfolgungs- und Kontrolldruck, was sich seit Jahren insbesondere in der intensiven Arbeit der Soko 'Rechts', einem Intensivtäterkonzept bezogen auf Rechtsextremisten und einem massiven Präsenzkonzept für den Stadtteil Dorstfeld manifestiert.“ (göt)

 
 

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