Nach Randale beim Champions-League-Spiel müssen "Gala"-Fans zahlen

Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang. Foto: DeFodi
Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang. Foto: DeFodi
Foto: DeFodi
Für 20 Fans von Galatasaray Istanbul hat die Randale beim Champions-League-Spiel gegen den BVB ein Nachspiel. Sie erhalten Strafbefehle.

Dortmund.. Die Randale beim Champions-League-Spiel des BVB gegen Galatasaray Istanbul in Dortmund hat Folgen für 20 Fans von Galatasaray Istanbul. Für sie gibt es Strafbefehle und sie müssen Geldbeträge in bis zu vierstelliger Höhe an die Landeskasse überweisen. Das teilte jetzt die Staatsanwaltschaft Dortmund mit.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten nach dem Fanmarsch durch die Dortmunder Innenstadt und der Randale im Stadion eine Mordkommission gebildet. Der Verdacht: Randalierende Fans wollten mit herausgerissenen Stadionsitzen andere Besucher des Signal Iduna Parks töten.

Über 900 Fans festgesetzt

Die Polizei setzte nach dem Spiel über 900 Fans auf der Nordtribüne fest, nahm deren Personalien auf und fotografierte sie. Jetzt sind alle Akten abschließend bewertet worden. Die Strafbefehle gegen die 20 Randalierer begründet die Staatsanwaltschaft mit versuchten Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und dem Einsatz von Pyrotechnik.

Die UEFA hatte beide Klubs bestraft. Der BVB musste eine Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro zahlen, "Gala" musste 70.000 Euro zahlen. Zudem mussten die Istanbuler die Kosten für die verursachten Schäden im Stadion übernehmen.

 
 

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