Dortmund

Versuchte Tötung auf A45 in Dortmund: Dieses Detail überführte den mutmaßlichen Ast-Werfer

Der Ast traf das Auto einer jungen Frau aus Castrop-Rauxel frontal.
Der Ast traf das Auto einer jungen Frau aus Castrop-Rauxel frontal.
Foto: Polizei Dortmund

Dortmund. Diese Tat hat nicht nur die betroffene Cindy K. (32) schockiert: In Dortmund hatte ein bis jetzt unbekannter Täter am 1. Juli einen sehr großen Ast auf die Autobahnbrücke „Rahmer Straße“ geschleppt und ihn von dort auf ein fahrendes Auto fallen lassen. Eben jenes Auto von Cindy K. aus Castrop-Rauxel.

Der Ast zerstörte das Auto der 32-Jährigen komplett, Cindy K. wurde leicht verletzt. Sie sagt: „Ich wurde Opfer eines Mordanschlags!“ >> Die ganze Geschichte gibt es hier.

Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen ebenfalls von einem versuchten Tötungsdelikt.

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• Mehr dazu:

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Mordanschlag mit Ast auf A45: Mutmaßlicher Täter festgenommen

Die Polizei fand den Ast erst später. DNA-Spuren auf dem Ast, andere Tatortspuren sowie übrige Ermittlungen führten die Beamten zu einem Mann (22) aus Castrop-Rauxel. Er wurde am Dienstag, 17. Juli, festgenommen. Bislang bestreitet er die Tat.

Das Amtsgericht Dortmund hat gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen des Tatvorwurfs des versuchten Mordes und des Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter die genauen Hintergründe der Tat. (lin)

 
 

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