Mehr Mayday war nie

Foto: WR

Sie ist der größte Indoor-Rave der Welt: die Mayday. Und in diesem Jahr obendrein das Aufwärmtraining für den größten Outdoor-Rave der Welt: die Loveparade.

Am Mittwoch, 30. April (ab 18 Uhr), tanzt das Techno-Volk wieder in der Westfalenhalle in den Mai. 20 000 schrille Leute. Mitte Juli werden vor der Westfalenhalle ein paar mehr erwartet: rund eine Million.

„Reflect Yourself” lautet das Motto der 17. Auflage seit dem Start im Jahr 1991. Und nachdem es zwischenzeitlich mal so aussah, als hätte sich das Konzept ein wenig totgelaufen, wirkt die Mayday inzwischen wieder fitter den je. Mit 3500 Quadratmeter zusätzlicher Fläche und einem neuen Mainfloor breitet sie sich über fünf Hallen aus, erklärt Mayday-Projektleiter Ingo Böder. Mehr als 50 internationale Spitzen-DJs und Live-Acts, darunter Weltstars wie Paul van Dyk, Sven Väth und Armin van Buuren werden auftreten. Mehr Mayday war nie. „Das ist die größte Musikveranstaltung, die je bei uns stattgefunden hat”, sagt Andreas Weber, Sprecher der Westfalenhallen. Die Ausweitung auf 12 500 Quadratmeter ermöglicht einen ganz neuen Dancefloor: Mit der „Factory” gibt es 2008 erstmals einen eigenen Bereich für die härtesten Gangarten der elektronischen Musik: Hardcore und Hardtechno: Künstler wie das Pet Duo (Brasilien), Outblast (Almere), Frank Kvitta (Berlin) und Sven Wittekind (Frankfurt) gehören zu den Aushängeschildern dieser Stilrichtungen - und sind natürlich bei der Mayday am Start. Die Riege der DJs wird von Paul van Dyk, Sven Väth und Armin van Buuren angeführt. Auch Westbam, Chris Liebing, Felix Kröcher und Monika Kruse sind dabei; Milk & Sugar, als Live Acts Anthony Rother und Alter Ego und viele, viele mehr. Ein besonderes Highlight jeder Mayday ist der Auftritt der Allstar-Truppe „Members Of Mayday” mit der offiziellen Hymne, die in diesem Jahr „Reflect Yourself” heißt.

Technisch wird der Indoor-Rave wieder eine Materialschlacht der Superlative. 140 Spezialisten werden für die Tanzareale „Arena”, „Empire”, „MixeryCasino” und „Factory” insgesamt 200 Tonnen Technik installieren. Hinter der Bühne der Halle 1 entsteht eine über 100 Quadratmeter große Spiegelfläche. Acht gigantische Beamer projizieren auf 16 riesige Lichtquader, berichtet Jörn Busch, technischer Projektleiter der „Arena”. Die Bühne besteht aus 850 Meter Alu-Traversen, 800 Meter LED-Stäben und fast 200 Scheinwerfern mit 300 000 Watt Leistung. 100 Motoren ziehen die Quader unter der Kuppeldecke der Halle 1; die 20 Laserstationen benötigen 150 000 Liter Wasser. Tickets (46 Euro) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse (55 Euro) und unter http://www.mayday.de/

 
 

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