Matthias Reim beim Konzert in der Westfalenhalle Dortmund

Matthias Reim beim Konzert in der Westfalenhalle Dortmund. Foto: WR/Ralf Rottmann
Matthias Reim beim Konzert in der Westfalenhalle Dortmund. Foto: WR/Ralf Rottmann
Foto: WR-Ralf Rottmann

Dortmund.. Vor 1000 Fans in der Westfalenhale 3 hatte Schlagersänger Matthias Reim am Mittwoch schon mit den ersten Satz das Eis gebrochen: „Guten Abend. Ich grüße den Deutschen Meister!“

„Guten Abend. Ich grüße den Deutschen Meister“. Schon mit seinem ersten Satz hatte Matthias Reim am Mittwochabend das Eis gebrochen. Sieht man von ein paar Buh-Rufen ab, „die bestimmt aus der verbotenen Stadt kommen“, sagte der Sänger, einen schwarz-gelben BVB-Schal um den Hals. Gut zwei Stunden verbreitete der 53-Jährige Sänger Partystimmung unter den 1000 Fans in der Halle.

Doch ist das, was er seinen Fans an diesem Abend servierte, kein Schlager pur. Fette Gitarrensounds begleiten seine Songs, ein harter Bass und ein Schlagzeug, das einem die Musik quasi vor den Körper wirft. Und Matthias Reim hat sichtlich Spaß. Er lächelt fast ständig. Ein Lächeln, das die harten Gesichtszüge, die sich in den vergangenen Jahren in sein Gesicht gegraben haben, verdeckt. Und er plaudert mit seinen Fans über Mädels und Jungs - und natürlich über das besondere Verhältnis zwischen den beiden Spezies. Ein Thema, das sich auch durch seine Lieder zieht.

Den finanziellen Absturz in den 90er Jahren hat er überstanden. Nun ist er nach eigenen Angaben „ein freier Mensch“. Einer, der immer gezeigt hat, dass er kämpfen kann und will. Und das hat wohl mit dazu beigetragen, dass seine Fans ihm die Treue gehalten haben nach seinem Mega-Erfolg mit „Verdammt ich lieb’ dich“. Doch Reim steht für mehr als nur für diese eine Mega-Hymne, die sich millionenfach verkauft hat.

Er hat neue Fans dazugewonnen mit seinem Comeback-Album aus 2010 „Sieben Leben“. Das merkt man deutlich, schon zu Beginn, als die Fans lautstark miteinstimmen in „Du bist mein Glück“ oder „Du und Ich (Junto A Ti)“, das er mit einem Gast singt, mit Azuquita. Und der bringt noch einmal frischen Wind auf die Bühne. Für die Fans gibt es kein Halten mehr, als der Spanier „Te Quiero A Veces“ (Verdammt ich lieb’ Dich) singt, von Reim an der Gitarre begleitet. Und zum Ende nach zwei Sets und einer Pause gibt’s diesen Gassenhauer, für ihn Fluch und Segen zugleich, noch einmal auf Deutsch.

 
 

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