Männer gehen mit Macheten und Stühlen aufeinander los

Großeinsatz für die Polizei in der Nordstadt: 50 bis 60 Personen haben sich am Freitagabend im Borsigplatz-Viertel eine Massenschlägerei mit diverse Waffen geliefert - unter anderem mit Macheten. Ein Mann musste medizinisch behandelt werden. Zwei Luxuswagen wurden beschädigt. Die Hintergründe des Streits geben der Polizei Rätsel auf.

Dortmund.. Aktualisierung Samstag, 14.44 Uhr

Auch am Tag darauf gibt es keine Antworten zum Grund der Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Dazu ist sie auf Zeugenhinweise angewiesen. Bisher habe sich aber kein Beteiligter der Schlägerei gemeldet. Vieles deutet auf einen Konflikt im kriminellen Milieu hin, bestätigt ist das aber nicht.

Ebenso unklar ist, wie viele Menschen sich verletzt haben. Die Rettungskräfte der Feuerwehr behandelte vor Ort lediglich einen Verletzten, ins Krankenhaus musste er aber nicht gebracht werden. Sollten andere Beteiligten Spuren des Kampfes davongetragen haben, meldeten sie sich nicht bei den Sanitätern.

Bei dem Einsatz wurden etwa eine Handvoll Autos beschädigt, darunter auch zwei Porsche. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt.

Erstmeldung Freitag, 20.43 Uhr:

Gegen 19.19 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, die einen Großeinsatz auslösten. Gemeldet wurde eine Auseinandersetzung mit Einsatz von Messern, Schusswaffen und Stühlen. Die Angaben, wie viele Personen daran beteiligt waren, schwanken stark.

Nach Angaben der Polizei waren es 50 bis 60 Beteiligte. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war die Auseinandersetzung allerdings schon beendet. Die Einsatzkräfte konnten nur noch zwei Macheten und vier Patronenhülsen, die zu Schreckschusswaffen gehören, sicherstellen. Mehrere Autos wurden beschädigt.

Von wem die Auseinandersetzung ausging und welche Hintergründe sie hatte, war nicht zu ermitteln. Die Beamten stießen auf eine Mauer des Schweigens. Auch unbeteiligte Zeugen konnten keine hilfreichen Angaben machen, teilte eine Polizeisprecherin mit.

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