Dortmund

Mädchen (†15) in Dortmunder Parkhaus erstochen: Wie die Stadt auf die grausame Tat reagiert

Trauerkerzen und Blumen am Todesort von Aaliyha.
Trauerkerzen und Blumen am Todesort von Aaliyha.
Foto: Dominik Göttker

Dortmund. Es war eine grausame Tat: In der Nacht auf den 24. Februar wurde ein 15-jähriges Mädchen in einem Dortmunder Parkhaus von einer 16-Jährigen erstochen. Der Grund soll ein Soßen-Fleck auf ihrer Hose gewesen sein.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat nun Maßnahmen für mehr Sicherheit im Tatort-Stadtteil Hörde vorgestellt.

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Parkdeck über Nacht schließen

So will die Stadt die Zufahrt zum Parkdeck nach 22.30 Uhr schließen. Damit soll verhindert werden, dass sich der Ort am Hörder Bahnhof weiter zum Treffpunkt für Jugendliche entwickelt.

Zusätzlich sollen der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei mehr Präsenz zeigen. Dritter Punkt soll eine saubere Umgebung sein. Die Stadt will erreichen, dass rund um das Parkhaus häufiger sauber gemacht wird. Dies solle zum subjektiven Sicherheitsgefühl beitragen.

Stadt Dortmund plant „You Point“

Zusätzlich will die Stadt die mobile Jugendarbeit stärken. Sozialarbeiter sollen die Treffpunkte der Jugendlichen ansteuern und ihnen so Beratungs- und Freizeitangebote ermöglichen.

Rund um den Phoenixsee sind zwar einige Spielplätze für jüngere Kinder. Möglichkeiten für ältere Jugendliche gibt es jedoch nicht ausreichend. Das soll sich nun ändern. Die Stadt will den „You Point“ einrichten. Er soll die technische Ausstattung für die Mediennutzung sowie für Sport- und Freizeitaktivitäten bieten.

Was war passiert?

Am 24. Februar endete ein Streit mit dem tragischen Tod der 15-jährigen Aaliyha. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, kam es auf dem Parkdeck am Bahnhof in Dortmund-Hörde gegen 23 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 16-Jährigen und der 15-Jährigen. Beide kamen aus Dortmund.

Aaliyha erlitt bei der Auseinandersetzung eine Stichverletzung. Angerückte Retter brachte sie nach dem Angriff in ein Krankenhaus, wo sie aber trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb.

Die 16-jährige Angreiferin wurde festgenommen. Eine Mordkommission soll nun die Hintergründe der Tat ermitteln.

 
 

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