Lkw durchbricht Mittelleitplanke - Fahrer stirbt auf A45

Ein Lkw hat auf der A45 kurz hinter dem Kreuz Dortmund-Süd die Mittelleitplanke durchbrochen: Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle.
Ein Lkw hat auf der A45 kurz hinter dem Kreuz Dortmund-Süd die Mittelleitplanke durchbrochen: Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle.
Foto: dpa
Bei einem schweren Unfall auf der A45 bei Dortmund ist am Dienstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Der Fahrer hatte mit seinem Sattelzug die Mittelleitplanke kurz hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-Süd durchbrochen. Auf der Gegenfahrbahn stieß der Laster mit einem Auto zusammen.

Dortmund. Der Fahrer eines Lkw ist am Dienstagmorgen bei einem schweren Unfall auf der A45 gestorben. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Sattelzug mit Anhänger um 6.26 Uhr aus noch nicht geklärter Ursache kurz hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-Süd die Mittelleitplanke durchbrochen. Das Führerhaus des Lkw, der in Richtung Oberhausen unterwegs war, stand damit auf der Gegenfahrbahn. Der Fahrer eines BMW prallte frontal auf den verunglückten Laster.

Der 36-jährige Fahrer des BMW wurde nach Angaben der Polizei nur leicht verletzt. Die Retter der Feuerwehr konnten den BMW-Fahrer leicht aus seinem Auto befreien. Der Lkw-Fahrer war eingeklemmt; um zum Patienten zu gelangen, habe erst eine Spezialeinheit den BMW mit einer Seilwinde aus dem Führerhaus ziehen müssen, so ein Sprecher. Mit hydraulischem Werkzeug sei dann vorsichtig die Fahrerkabine abgebaut worden - doch der 59-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Unfall verursachte am Morgen lange Staus auf der A45

Während der Bergung und der Unfallaufnahme konnte der Verkehr auf der A45 in beiden Richtungen nur auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeifahren. Am Morgen entstanden so bis zu zehn Kilometer lange Staus. Auch die A44 war kurz gesperrt. Der zweite Fahrstreifen in Richtung Oberhausen konnte erst um 18:30 Uhr wieder freigegeben werden. In Richtung Frankfurt waren zwei der drei Fahrspuren frei. Der linke Fahrstreifen sollte bis mindestens 22 Uhr gesperrt bleiben.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Ein Feuerwehrsprecher schätzte den Sachschaden auf mehr als 100.000 Euro. (moi)

 
 

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