Kunst in der Konsum-Kathedrale

2500 Quadratmeter groß ist die Wandmalerei von  Martin Dippel (smart art) in der ECE Thier-Galerie. Foto: Helmuth Voßgraff
2500 Quadratmeter groß ist die Wandmalerei von Martin Dippel (smart art) in der ECE Thier-Galerie. Foto: Helmuth Voßgraff
Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.. Am 3. Januar zog das Center-Management für die ECE Thier-Galerie in sein Büro über der Hövels Brauerei. Im ehemaligen Berlet-Haus montieren Experten von Nüthen-Restaurierungen (Erfurt) gerade das Säulen-Puzzle der Hauptfassade zum Westenhellweg. Und Martin Dippel, Inhaber der Dortmunder Firma smart art freut sich über einen schönen Auftrag. 2500 Quadratmeter groß ist seine Wandmalerei in der Höhe der Dreiecks-Mall im Inneren des Baukomplexes.

Etwa 500 Liter Farbe haben Dippel und seine auf Airbrush und Wandmalereien spezialisierten Mitarbeiter bereits aufgebracht: dezent abgestufte Gelbtöne. Gearbeitet haben sie auch zwischen Weihnachten und Neujahr im geheizten Bau. Ähnliche Farben - aber als Folie aufgebracht - zieren den oberen Rand der Rotunde. Golden schimmern bereits die Verkleidungen der Parkdecks zu den Straßenseiten.

„Wir sind voll im Plan,“ versichert ECE-Projektleiter Thomas Dietzsch beim Gang über die Baustelle: „auch dank der Heizung“. Eröffnet werde im Herbst, wiederholt Dietzsch auf Anfrage. Das könnte schon Ende September/Anfang Oktober sein, ahnt man. Im Februar/März kann beispielsweise die Rewe bereits mit dem Innenausbau ihres Ladenlokals beginnen.

40 Prozent der Galerie-Stahlgeländer rund um den dreieckigen Innenbau des Einkaufskomplexes sind bereits montiert. Spätestens im Februar soll auch der letzte noch verbliebene Baukran wieder abgebaut werden.

Viel zu tun haben die ECE-Vermietspezialisten. Noch sind nicht alle Flächen vermarktet. Zu den Nutzern der Büroflächen (alte Thier-Hauptverwaltung) wird künftig auch die Baufirma Züblin gehören, die als ECE-Generalunternehmer für die ECE Thier-Galerie wirkt und sich dort auch eine neue Dortmund-Dependance einrichten will.

 

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