Klagen gegen längere Landezeiten am Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund von oben. Das Oberverwaltungsgericht NRW beschäftigt sich jetzt mit Lärmklagen von Anwohnern und der Stadt Unna.
Der Flughafen Dortmund von oben. Das Oberverwaltungsgericht NRW beschäftigt sich jetzt mit Lärmklagen von Anwohnern und der Stadt Unna.
Foto: Archiv/Hans Blossey
Anwohner und die Stadt Unna ziehen vor Gericht. Sie wehren sich gegen eine Verlängerung der Start- und Landezeiten am Flughafen Dortmund. 

Münster/Dortmund. Mit einer Klage gegen den spätabendlichen Betrieb am Flughafen Dortmund beschäftigen sich an diesem Mittwoch Nordrhein-Westfalens oberste Verwaltungsrichter. Anwohner und die Nachbarstadt Unna wehren sich gerichtlich gegen eine Verlängerung der Start- und Landezeiten.

Seit Änderung der Betriebszeiten im Mai 2014 dürfen Flieger planmäßig bis 22.30 Uhr starten und bis 23 Uhr landen. Verspätete Flieger erhalten sogar eine Ausnahmegenehmigung, für eine Landung bis halb zwölf.

Die Kläger halten die verlängerten Flugzeiten für überflüssig und stören sich an nächtlichem Fluglärm. Nach Auffassung der Flughafenbetreiber ist die Verlängerung jedoch alternativlos, um im Konkurrenzkampf der Flughäfen bestehen zu können. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat für die mündliche Erörterung zwei Tage angesetzt. (dpa)

 
 

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