Keine Mehrheit für Radautobahn Ruhr

Die SPD ahnt wohl schon, welcher Ärger auf sie zukommt, falls sie zustimmt, dass die fünf Meter breite Radautobahn etwa durch die Große Heimstraße im Kreuzviertel geführt wird. Da fällt ohnehin knapp bemesssener Parkraum weg.
Die SPD ahnt wohl schon, welcher Ärger auf sie zukommt, falls sie zustimmt, dass die fünf Meter breite Radautobahn etwa durch die Große Heimstraße im Kreuzviertel geführt wird. Da fällt ohnehin knapp bemesssener Parkraum weg.
Foto: WR/Franz Luthe

Dortmund. Ob die in Essen geborenen Überlegungen, für mehr als 100 Millionen Euro eine Radautobahn quer durchs Ruhrgebiet zu bauen, in Dortmund Wirklichkeit werden, muss bezweifelt werden. Am Mittwoch stellten die Stadtplaner im Stadtentwicklungsausschuss die Ergebnisse einer Konzeptstudie vor, die der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) nun auf Kosten des Bundes mit Hilfe einer Machbarkeitsstudie verfeinern lassen will.

Die Kenntnisnahme, die sich Planungsdezernent Martin Lürwer (CDU) gewünscht hätte, bekam er am Mittwoch nicht. Die CDU bekräftigte ihr Nein; die Grünen gaben grünes Licht. Doch die SPD-Planungsfraktion meldete Beratungsbedarf in der Gesamtfraktion an. Ein Vorstandsmitglied: „Wenn wir das machen würden, hätten wir ja ein Rad ab.“

 
 

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