Im alten "Swabedoo" geht's jetzt spanisch zu

Neues Leben in den Räumen der Szene-Kneipe "Swabedoo": Nach über einem Jahr Leerstand ist ein neuer Pächter in das Gebäude an der Möllerbrücke gezogen. Fortan wird an der Kleinen Beurhausstraße 26 spanisch gekocht.

Dortmund. Aus Swabedoo wurde Fizzgeraldo, aus Fizzgeraldo wurde Chuzo: Was Besuchern in der Kultkneipe an der Möllerbrücke spanisch vorkommt, wird spanisch angeliefert: Im schmucken Haus an der Kleinen Beurhausstraße 26 eröffnete vor kurzem Karina Schreiber eine Tapas-Bar in völlig renovierten Räumen.

Chuzo, spanisch für Spieß, weist auf Gegrilltes - zum Beispiel neuseeländisches Lamm oder Ibrico-Schwein. Aus der offenen Küche kommen nur frische Zutaten, verspricht das Team.

Ende einer langen Leidensgeschichte

Damit endet für das Gebäude eine lange Gastro-Leidensgeschichte:2011 hatte das legendäre "Swabedoo" nach 16 Jahren geschlossen.Das "Swabedoo" gilt als Geburtsstätte vom Verein Pankultur und trommelte die weit bekannte Steelband-Tradition Dortmunds ein. Danach versuchte sich die Cocktail-Bar "Fizzgeraldo" im Gebäude, 150.000 Euro steckten die neuen Betreiber nach eigenen Angaben in Umbauarbeiten - und gaben Ende Februar 2013 nach nur anderthalb Jahren wieder auf. Seitdem stand das "Swabedoo" leer. Die zwischenzeitlichen Pläne der Gastro-Kette "Extrablatt", in das Gebäude zu ziehen, hatten sich im Dezember zerschlagen.
Das Chuzo ist täglich ab 12 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter Tel. 33 02 86 66.

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