ICE mit 200 Fahrgästen in Tunnel bei Dortmund liegengeblieben

Ein ICE der Deutschen Bahn. Ein Gegenstand in der Oberleitung war in der Nähe von Dortmund mit einem Zug kollidiert.
Ein ICE der Deutschen Bahn. Ein Gegenstand in der Oberleitung war in der Nähe von Dortmund mit einem Zug kollidiert.
Foto: Ingo Otto / Funke Foto Services (Archiv)
Rund 200 Passagiere steckten am Mittwoch im Ostberger Tunnel zwischen Schwerte und Dortmund im ICE fest. Die Bahn setzt Taxen als Ersatzverkehr ein.

Dortmund/Schwerte. Rund 200 Passagiere an Bord eines ICE mussten am Mittwoch mehr als zwei Stunden in einem Tunnel im Zug ausharren. Ein Gegenstand in der Oberleitung war mit dem Fahrzeug kollidiert. Offenbar handelte es sich um die Dachabdeckung eines anderen Zugs. "Die Oberleitung und der Stromabnehmer des ICE sind beschädigt", bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

"Wenn ein ICE mit entsprechendem Tempo fährt, tut das der Oberleitung nicht gut", so der Bahnsprecher. Eine Diesellok wurde eingesetzt, um den ICE, der eigentlich von Köln nach Berlin unterwegs war, nach Hagen abzuschleppen. Dort konnten die Passagiere aus- und auf Ersatzzüge umsteigen.

Notstromaggregat fiel aus

Passiert war der Unfall kurz nach 11 Uhr. Nachdem die Fahrgäste bereits rund eineinhalb Stunden gewartet hatten, fiel am Mittag auch noch die Notstromversorgung aus und die Fahrgäste saßen mehr als eine halbe Stunde im Dunkeln.

Feuerwehrleute waren im Zug und kümmerten sich um die Fahrgäste, insbesondere um eine Frau mit Angstzuständen. Es sei weiter nichts passiert. Die Oberleitung sollte noch am Nachmittag repariert werden. (Juwe/mit dpa)