Dortmund

Hund in Dortmund: Welpe grausam misshandelt – schnappt sich seine Familie jetzt das nächste Opfer?

Auf diese Symptome musst du achten, wenn dein Hund von einer Zecke gebissen wurde!

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Dortmund. Es ist ein Bericht, der einem den Atem stocken lässt: Der kleine Welpe „Sweety“ wurde in Dortmund von der Familie, die ihm eigentlich Liebe und Geborgenheit schenken sollte, schwer misshandelt.

Selbst die erfahrenen Tierretter der Tierschutzorganisation „Arche 90 e.V.“ aus Dortmund waren damals sprachlos. Jetzt folgt der nächste Schreck: Wie die „Ruhrnachrichten“ berichten, soll sich die Familie bereits einen neuen Hund zugelegt haben.

Hund in Dortmund: Kleiner Welpe als Fußball benutzt

Die Nachricht sorgte kurz vor Weihnachten für Bestürzung in Dortmund. „Manchmal können wir kaum glauben, welche Meldungen bei uns eingehen“, hieß es damals auf der Facebook-Seite von Arche 90. So seien sie von Anwohnern informiert worden, dass Kinder einen kleinen Welpen als Fußball missbraucht hatten.

Auf der Webseite der Tierschutzorganisation lässt sich das bis dato traurige Schicksal des kleinen Sweety bis ins grausigste Detail nachvollziehen.

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Als die Tierretter den wenige Wochen alten Hund von der Familie abholen wollten, mussten sie mit ansehen, wie die Kinder ihn an den Hinterbeinen durch die Wohnung schleiften. Nach intensivem Einreden überließ die Mutter den Hund schließlich den Helfern.

Sweety war in schlechtem Zustand: Röntgenbilder zeigten eine Veränderung in der Wirbelsäule, er war massiv von Würmern befallen. Gabi Bayer, Pressesprecherin von Arche 90, hat sich dem kleinen Welpen angenommen. Vermittelt werden soll er nicht. „Er erholt sich langsam“, so Bayer, doch die Misshandlungen hätten Spuren hinterlassen.

Hat sich Familie bereits neuen Hund zugelegt?

Unter den Facebook-Posts des Vereins fordern viele, die Familie dürfe nie wieder ein Haustier halten. Doch nicht einmal einen Monat nachdem Sweety befreit wurde, gibt es laut den „Ruhrnachrichten“ genau darauf Hinweise.

Die Tierschützer von Arche 90 hatten Informationen über ein Winseln aus der Wohnung erhalten. Gabi Bayer berichtet, sie habe an der Tür Geräusche gehört, die denen von Hundepfoten auf Laminat ähnelten. Die Mutter habe sie jedoch nicht in die Wohnung gelassen, sondern lediglich mit den Worten: „Na, wollen Sie uns wieder einen Hund wegnehmen“ begrüßt.

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Stadt, Ordnungsamt und Polizei verwiesen gegenüber den „Ruhrnachrichten“ darauf, dass die bisherigen Hinweise nicht konkret genug seien. Ein grundsätzliches Haltungsverbot für Hunde gebe es für die Familie bislang nicht. Polizei und Ordnungsamt befänden sich jedoch im Austausch. (dav)