Dortmund

Hund in Dortmund: Großes Entsetzen! Tierhelfer fassungslos, als sie DIESEN Vierbeiner finden – „Hat selbst uns schockiert“

Was dieser Hund durchmachen musste, macht selbst den erfahrenen Helfern der Tierschutzorganisation „Arche 90“ in Dortmund zu schaffen. (Symbolbild)
Was dieser Hund durchmachen musste, macht selbst den erfahrenen Helfern der Tierschutzorganisation „Arche 90“ in Dortmund zu schaffen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Dortmund. Was dieser Hund durchmachen musste, macht selbst den erfahrenen Helfern der Tierschutzorganisation „Arche 90“ in Dortmund zu schaffen.

Mitte August führte die Retter ein Einsatz nach Dortmund-Dorstfeld. Eine Anwohnerin hatte ihnen von einem verwundeten Hund berichtet, dessen Verletzung nicht tierärztlich behandelt werde.

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„Wir haben bei unseren Einsätzen schon viel erlebt. Aber der Falls des Mischlings-Rüden Buddy hat selbst uns schockiert“, schrieb die Tierschutzorganisation auf Facebook – und teilte Fotos des betroffenen Vierbeiners. An Buddys rechter Körperhälfte klaffte eine rund 15 Zentimeter große offene Wunde, die seit Monaten (!) nicht versorgt wurde.

Die Anwohnerin habe bereits selbst versucht, die Hundehalterin auf das Leid ihres Tieres aufmerksam zu machen. Ihre Reaktion: Achselzucken und Ausreden. Der Hund habe sich der Halterin zufolge selbst gebissen und müsse nicht zum Tierarzt – „Das vergeht schon von selbst.“

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Daraufhin alarmierte die besorgte Frau die Arche 90 – und die zeigten sich entsetzt, als sie Buddys Zustand sahen. Die Wunde war stark entzündet, das Tier vollkommen abgemagert und verwahrlost. Der arme Vierbeiner hatte so gut wie keine Hinterbeinmuskulatur mehr.

Vierbeiner muss operiert werden

Die Halterin übergab den Rüden an die Tierhelfer, die ihn in einer Klinik in Ahlen behandeln ließen. Dabei kam heraus, dass die Wunde schon mindestens drei Monate lang nicht mehr versorgt wurde.

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„Der Hund muss dringend operiert werden – das geht aber in seinem Zustand noch nicht“, erzählt Einsatzleiterin Gabi Beyer. Zuerst müsse man Buddy erfolgreich einer Antibiotika-Therapie unterziehen – erst dann könne man operieren.

Buddys Geschichte ist ein „neuer, trauriger Höhepunkt“

„Wir sind immer wieder erschrocken darüber, wie ignorant und herzlos manche Hundehalter mit ihren Tieren umgehen“, so Arche 90 auf ihrer Website. Buddys Fall beschreiben die Helfer diesbezüglich als einen „neuen, traurigen Höhepunkt“.

Am 20. August vermeldete die Tierschutzorganisation zuletzt ein Update zu Buddy. Er erhole sich gut und werde auf die anstehende Operation vorbereitet.Seit mittlerweile mehr als zwei Wochen hat die Arche 90 keine Informationen zu Buddys Zustand veröffentlicht. (at)

 
 

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