Dortmund

Hund in Dortmund muss sterben – der Grund ist einfach grausam

Der Schäferhund, der in Dortmund tot in der Ruhr aufgefunden worden ist, musste sterben, weil sein Herrchen die Trennung von seiner Partnerin nicht verarbeitet hat. (Symbolbild)
Der Schäferhund, der in Dortmund tot in der Ruhr aufgefunden worden ist, musste sterben, weil sein Herrchen die Trennung von seiner Partnerin nicht verarbeitet hat. (Symbolbild)
Foto: imago images / Eyepix Group

Dortmund. Wenn Beziehungen zu Bruch gehen, bleibt nicht selten ein Scherbenhaufen übrig. Freunde stehen zwischen den Stühlen, es entstehen Streitigkeiten um gemeinsame Besitztümer. In Schwerte bei Dortmund wurde ein Hund offenbar das grausame Opfer einer gescheiterten Partnerschaft.

Am 18. November entdeckten Spaziergänger den Hund tot auf einer Sandbank. Nun gab der Halter zu, das Tier getötet zu haben – weil die Beziehung mit der Partnerin in die Brüche ging. Über den Fall berichteten die „Ruhrnachrichten“.

Hund: Leichnam in der Ruhr gefunden

Es waren dramatische Bilder, die sich an diesem 18. November an der Ruhr abspielten. Passanten sahen den regungslosen Körper des Hundes auf einer Sandbank liegen. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr.

Mit einem Schlauchboot fuhren sie zu dem leblosen Schäferhund. Dort angekommen konnten sie nur noch den Tod des Tieres feststellen. Doch es gab einen grausamen Verdacht.

Denn der zuständige Tierarzt konnte nicht ausschließen, dass dem Tier vor seinem Tod Gewalt zugefügt wurde. Der Schäferhund hatte auffällige Verletzungen. Eine Obduktion sollte Klarheit bringen. Auch Staatsanwaltschaft und Polizei wurden eingeschaltet.

Halter legt schockierendes Geständnis ab

Damals wurde über den Chip des Hundes seine Besitzerin schnell ausfindig gemacht. Ihr Hund lebte jedoch bereits seit zwei Jahren bei ihrem ehemaligen Partner. Der hat nun gegenüber der Staatsanwaltschaft ein schockierendes Geständnis abgelegt.

+++ Bochum: Schwerer Arbeitsunfall – Mann stürzt mehrere Meter in die Tiefe +++

„Der frühere Halter hat zugegeben, das Tier getötet zu haben“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hagen, Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli, gegenüber den „Ruhr Nachrichten“.

-------------------------

Das musst du über Schäferhunde wissen:

  • Sie werden zwischen 55 und 65 Zentimeter groß und wiegen bis zu 40 Kilogramm
  • Lebenserwartung beträgt sieben bis zwölf Jahre
  • Schäferhunde gelten als sanft, intelligent, agil und gutmütig
  • Sie gehören zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt
  • Sie haben eine lange Tradition als Hüte- und Wachhund

-------------------------

Der 31-Jährige gab an, die Trennung von seiner Partnerin habe eine psychische Ausnahmesituation ausgelöst. Dabei habe er den Hund, um den sich das ehemalige Paar gemeinsam gekümmert hatte, umgebracht. Die Todesursache des Schäferhunds mit dem Namen „Yipman“ ist damit geklärt, eine Obduktion muss nicht mehr durchgeführt werden. Doch ein entscheidender Punkt ist noch unklar.

Mann mit psychischen Problemen

Zwar wurde eine Strafanzeige gestellt und Ermittlungen aufgenommen, ob es jedoch tatsächlich zu einer Anklage kommt ist dennoch nicht sicher.

-------------------------

Mehr News:

Essen: Opa soll Enkel mehr als 100-mal missbraucht haben – doch der Prozess verläuft anders als erwartet

ThyssenKrupp in Bochum: Komplettes Stahlwerk schließt! Und das ist noch nicht alles

Top-News des Tages:

Lena Meyer-Landrut streckt ihren Po in die Kamera – und die Fans rasten aus

Kreuzfahrt: Aida-Passagierin stinksauer – „Das kann doch nicht wahr sein“

-------------------------

So kämpfe der Mann mit großen psychischen Problemen und habe bereits einen stationären Aufenthalt deswegen hinter sich.

Egal wie die Geschichte für den Mann endet – Schäferhund Yipman kann nun endlich seine letzte Ruhestätte finden und beigesetzt werden. (dav)

 
 

EURE FAVORITEN