Dortmund

Hund bei Ebay gekauft – nur zwei Monate später muss der Besitzer ihn wieder abgeben

Der Hund verblieb nur kurz bei seinem neuen Besitzer. (Symbolbild)
Der Hund verblieb nur kurz bei seinem neuen Besitzer. (Symbolbild)
Foto: imago images / Eibner

Dortmund. Andreas Wighardt hat einen Hund über Ebay-Kleinanzeigen erstanden. Doch der Dortmunder hat nur kurz Freude an dem Dobermann. Nach nur einer Woche wird die junge Hündin durch die Polizei beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht.

Doch was war passiert?

Dortmund: Halter muss seinen Hund nach einer Woche abgeben

Der 48-jährige Dortmunder, mit Vorliebe für die Rasse Dobermann, erstand „Nala“ für 700 Euro. Beim Kauf in Mönchengladbach erhält er lediglich die Kopie einer Seite aus dem EU-Heimtierausweis. Darin eingetragen: Impfungen und der Stempel des Tierarztes. Weiter berichtet die Zeitung, dass Wighardt weder eine Quittung, noch einen Kaufvertrag erhält.

Später stellt sich heraus: Der gutgläubige Dortmunder ist wahrscheinlich Opfer eines Betrugs geworden. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen die Ermittlungen auf.

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Verkäufer hatte Dobermann erst einen Tag vorher gekauft

Der Verkäufer hatte den Hund erst einen Tag zuvor, am 5. April von einer privaten Züchterin aus Recklinghausen gekauft. Eine Zwei-Raten-Zahlung wird vereinbart. Doch bevor die zweite Rate gezahlt ist, hat der Halter den Dobermann bereits weiter verkauft. Eben an Andreas Wighardt.

Dabei war im Kaufvertrag festgeschrieben, dass der Hund bis zur Zahlung beider Raten nicht verkauft werden darf. Letztlich, so schreiben die Ruhr Nachrichten, habe die Züchterin den Dortmunder ausfindig gemacht. Da die hinzugerufene Polizei die Eigentumsverhältnisse nicht klären kann, wandert der Vierbeiner ins Tierheim.

Dortmunder erhält Hund nicht zurück

Nun berichtet die Zeitung weiter, dass das Amtsgericht entschieden hat, dass der Hund zurück an die Züchterin geht. Der Richter nahm Wighardt den „gutgläubigen Erwerb“ nicht ab. Er hätte erkennen müssen, dass die Formalitäten des Kaufs mehr als dubios waren.

Den getäuschten Käufer trifft der Verlust besonders hart. Immerhin musste er als Hartz-IV-Empfänger lange sparen, um die 700 Euro für den Dobermann aufzubringen. (mb)

 
 

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