Hüttenhospital baut Intensivstation neu

Hüttenhospital in Dortmund Hörde Foto: Christoph van Bürk
Hüttenhospital in Dortmund Hörde Foto: Christoph van Bürk
Foto: WAZ
Dortmund. Das Hüttenhospital investiert in Kürze 2,5 Millionen Euro in eine moderne Intensivstation. Das teilte gestern die BKK Hoesch als Träger des geriatrischen Krankenhauses in Hörde mit. In den nächsten Tagen soll das Bauschild am Marksbach aufgestellt werden.

Dortmund. Das Hüttenhospital investiert in Kürze 2,5 Millionen Euro in eine moderne Intensivstation. Das teilte gestern die BKK Hoesch als Träger des geriatrischen Krankenhauses in Hörde mit. In den nächsten Tagen soll das Bauschild am Marksbach aufgestellt werden.

BKK-Vorstand René Thiemann versicherte, dass kein Geld aus den Zusatzbeiträgen der Mitglieder der Krankenkasse verwendet werde. Vielmehr könne die „Hütte“ die Investition aus selbst erwirtschafteten Eigenmitteln sowie aus öffentlichen Mitteln der Bezirksregierung Arnsberg stemmen.

Die Entscheidung für den neuen Intensiv-Bereich zeige, wie wichtig die Betreuung und Behandlung alter Menschen in Dortmund sei. Das Hüttenhospital ist ein Eigenbetrieb der Betriebskrankenkasse Hoesch. Es ist eines der ältesten Dortmunder Krankenhäuser und wurde am 14. Januar 1858 eingeweiht. Das Hüttenhospital ist gerade erneut als geriatrisches Zentrum für Menschen in unserer Region zertifiziert worden.

Mehr Betten-Kapazität

Gleichzeitig mit dem Bau der neuen Intensivstation werde die Betten-Kapazität im Hüttenhospital um 15 Betten auf 159 erweitert. (Plus 18 Betten in der Geriatrie, minus drei Betten in der inneren Medizin.) Im Hüttenhospital sind insgesamt 200 Mitarbeiter beschäftigt.

BKK-Vorstand Thiemann bestätigte, dass es zu Jahresbeginn Verkaufsverhandlungen für die „Hütte“ gegeben habe.

Mit der katholischen St. Lukas-Gesellschaft hätten intensive Verhandlungen stattgefunden. Es sei ein Vertrag über „exklusive Verhandlungen“ aufgesetzt worden, der inzwischen aber ausgelaufen sei.

Nach WR-Informationen scheiterte ein Abschluss unter anderem an den Pensionsleistungen in Millionenhöhe.

Warum vom „Tafelsilber trennen?

So dringend ist ein Verkauf der „Hütte“ für die BKK nicht. Derzeit würden keine Verkaufsverhandlungen für das Krankenhaus in Hörde geführt, so Thiemann. Das Haus werfe seit Jahren konstant Überschüsse ab. Warum sich also jetzt von so einem „Tafelsilber“ trennen?

Thiemann deutete in dem Zusammenhang an, dass in Kürze wichtige Entscheidungen für die BKK anstehen.

 
 

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