Hochschulen in Dortmund erwarten Ansturm

Volle Hörsäle und lange Schlangen in der Mensa bestimmen seit 2011 das Bild an der TU Dortmund.
Volle Hörsäle und lange Schlangen in der Mensa bestimmen seit 2011 das Bild an der TU Dortmund.
Foto: WR/Franz Luthe
Mehr als jeder zweite Abiturient in Dortmund strebt in diesem Jahr einen Hochschulplatz an. Doch die Angebote der Hochschulen sind begrenzt, weil in diesem Jahr gleich zwei Jahrgänge ihren Schulabschluss machen.

Dortmund.. Eine rechtzeitige Orientierung ist jetzt besonders wichtig. Sie wird bei den Hochschultagen am 16./17. Januar geboten. Schon heute erleben die Hochschulen einen wahren Ansturm. Die TU musste zu den beiden letzten Wintersemestern jeweils über 5000 Anfänger verkraften. Die Fachhochschule über 3000 Neulinge und rechnet in diesem Jahr mit einem Höhepunkt von 3500 Erstsemestern.

OB Ullrich Sierau kommentierte gestern „es ist schwer ‘was los an den Hochschulen“ und warb für den Hochschultag, indem er warnte: „Ein Fach wechseln ist in diesem Umfeld ungünstig.“ Entspannt bleiben TU-Rektorin Prof. Ursula Gather und FH-Rektor Prof. Wilhelm Schwick. Sie haben bereits Erfahrung mit dem Ansturm, der in dem Ausmaß von den Auguren so nicht erwartet worden war. An der TU studieren derzeit knapp 30 000 junge Leute und an der FH 11 500. So viele wie nie zuvor. Und trotzdem sei der Ansturm durch zusätzliches Personal, Neubauten und Raum-Anmietungen bewältigt worden, werde den jungen Menschen eine bestmögliche Berufsvorbereitung geboten, heißt es.

29 Bachelor- und 37 Masterstudiengänge an der TU

Ursula Gather verwies auf das breite Spektrum an natur-, ingenieur- und geisteswissenschaftlichen Fächern. 29 Bachelor- und 37 Masterstudiengänge stünden auf dem Campus zur Wahl. Einige Disziplinen wie Raumplanung, Reha-Wissenschaften und Journalistik hätten eine bundesweite Bedeutung. Neu gebe es in diesem Semester erstmals die Medizinphysik.

Wilhelm Schwick verwies auf sieben Fachbereiche, die sehr gut nachgefragt seien. Schwick empfahl, sich von einer möglichen Zulassungsbeschränkung durch einen Numerus clausus nicht abschrecken zu lassen. Eine Mindestzensur sei rein hypothetisch. Durch Nachrückverfahren ergäben sich freie Plätze. Viele Fächer der FH sind mit einem NC belegt. An der TU ist ein knappes Drittel der Fächer zulassungsbeschränkt.

Informationsveranstaltung für Eltern am 14. Januar

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler können am 16. Januar in über 250 Veranstaltungen und zahlreichen Beratungsangeboten umfassende Einblicke in die unterschiedlichsten Studienfächer gewinnen. Info-Stände des Studentenwerks Dortmund, der Stiftung Hochschulstart (vormals ZVS), der International Offices der Hochschulen und der Agentur für Arbeit bieten eine persönliche Beratung an. Auch die allgemeinen Studienberatungen der Dortmunder Hochschulen informieren über Fragen rund um ein Studium.

Die Anzahl der zentralen Sonderveranstaltungen hat sich in diesem Jahr erhöht: Bereits im Vorfeld der Hochschultage findet am 14. Januar ab 17 Uhr im Rathaus ein Informationsveranstaltung für Eltern statt.

Ein zentrales Anmeldeverfahren gibt es nicht. Genaue Infos dazu enthält das Programm unter www.hochschultage.dortmund.de oder www.studium.dortmund.de.

 
 

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