Hier sollen Lärmschutzwände an der B1 entstehen

Büromeile oder Lärmschutz? Die Pläne für den Ausbau der A40 im Dortmunder Osten stehen erneut zur Diskussion. Straßen.NRW fordert meterhohe Lärmschutzwände an der Bundesstraße 1. Das würde den Plan von einem repräsentativen Einfahrtstor zerschlagen. Wo genau gebaut werden soll, sehen Sie in unserer Karte.

DORTMUND. Die B1 soll auch im Dortmunder Osten zwischen B236 und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna zur sechsspurigen Autobahn A40 werden. Die Pläne liegen schon lange beim Landesbetrieb Straßen.NRW. Ein erster Planfeststellungsentwurf stieß vor drei Jahren allerdings auf heftige Kritik. Mehr als 200 Einwendungen gingen ein.

Straßen.NRW hat das Lärmschutz-Konzept auf Basis eines neuen Verkehrsgutachtens noch einmal überarbeiten lassen. Die Veränderungen sind so gravierend, dass die überarbeitete Planung nun noch einmal öffentlich ausgelegt wird - mit der Möglichkeit für Anwohner und andere Beteiligte erneut Einwendungen geltend zu machen.

Getrübte Aussicht

Das neue Konzept wird wieder für Diskussionen sorgen:Die Pläne der Stadtkrone-Ost-Entwicklungsgesellschaft sehen eine repräsentative Büromeile an der B1 vor. Doch nach den Neuerungen würden alle künftigen Gebäude zwischen ADAC-Haus und B 236 würden hinter einer drei bis fünf Meter hohen Lärmschutzwand verschwinden.

Basis für die Berechnungen ist, dass bereits ab der B 236 - also auch im Bereich Stadtkrone-Ost - in Richtung Unna eine Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern gilt. Bei geringerem Tempo sinken die Anforderungen an den Lärmschutz und damit die Höhe der Lärmschutzwände. Vor Anfang 2016 ist nicht mit der Planfeststellung zu rechnen.

Das sind die geplanten Lärmschutzwände: