Herzog will Aufbruchstimmung an Dortmunds Oper

Foto: Marcus Simaitis

Dortmund. Jetzt ist es amtlich: Jens-Daniel Herzog wird neuer Opernintendant am Theater Dortmund. In Anwesenheit von Kulturdezernent Jörg Stüdemann und Stadtdirektor Siegfried Pogadl unterschrieb er jetzt seinen Vertrag, der ab 2011 gilt.

„Wir erwarten spannendes Musiktheater für alle Generationen”, sagte Stüdemann, „und erhoffen uns einen Riesenerfolg.” Unter dieser Maßgabe leitet Herzog entsprechend des Ratsbeschlusses vom 25. März 2010 die Oper für fünf Jahre ab August 2011.

Schon ab Januar 2011 kann er sich in Dortmund dank eines Vorvertrags engagieren - und hat auch die Vollmacht, Ensembleentscheidungen zu treffen. Nicht-Verlängerungen müsste Herzog bis Ende Juli - bei seit langem engagierten Künstlern - bzw. bis Ende Oktober aussprechen. Er will die Sänger jedoch in aller Ruhe anschauen.

Herzog setzt auf Aufbruchstimmung in der Stadt: „Kunst ist immer eine Form der Erhebung.” Die Versuche, Kinder für das Musiktheater zu begeistern - etwa mit der Kinderoper - will Herzog ausbauen. Möglicherweise spricht er damit auch seine Tochter an, die jetzt schon eine Liebeserklärung für „Dooooortmund” abgegeben hat. Herzogs Familie wird voraussichtlich Mitte 2011 in die Stadt ziehen.

Bis dahin hat der 45-Jährige viel zu tun: Inszenierungen von ihm sind in Dresden, Mannheim, Zürich, Nürnberg und Hamburg zu sehen. Reisen will Herzog auch zu Wettbewerben und Vorstellungen, um Künstler zu sichten.

 
 

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