Hallendach stürzt unter Schneemassen zusammen

Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund-Hörde. Der Schnee hat an Heiligabend das Dach einer ehemaligen Industriehalle in Hörde eingedrückt. Die Stahlkonstruktion der Halle auf Phoenix-West hatte den Schneemassen nicht mehr standgehalten. Der Schaden geht in die Millionen.

Gegen 9:45 Uhr bemerkten Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamtes bei Schneeräumarbeiten, dass das Dach einer ehemaligen Industriehalle an der Konrad-Adenauer-Allee in Dortmund-Hörde einstürzte. Der anschließende Großeinsatz, bei dem auch Spezialkräften des Technischen Hilfswerks beteiligt waren, dauerte bis 16:30 Uhr.

Schaden geht in die Millionen

Die Halle auf dem Gelände des früheren Stahlwerks Phoenix-West und wird derzeit von zwei Unternehmen genutzt. Nach Auskunft beider Firmen waren zum Zeitpunkt des Einsturzes keine Personen im Gebäude. Um sicher zu gehen, forderte die Feuerwehr dennoch Ortungstrupps und Spürhunde an.

Bei der Konstruktion der 160 mal 40 Meter großen und 15 Meter hohen Halle handelt es sich um ein mit Ziegelsteinen und Glas gefülltes Stahlskelett. Auch das Dach wurde durch eine Stahlkonstruktion getragen. Zwei Drittel davon sind eingestürzt - und auch Teile der Gebäudefassade wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Drei ähnliche Halle vorsorglich gesperrt

Die hohe Belastung durch den Schnee ist nicht unerheblich und gilt als wahrscheinliche Ursache für den Einsturz. Drei weitere auf dem Gelände befindliche Hallen ähnlicher Bauart wurden deshalb vorsorglich abgesperrt.

Der entstandene Schaden geht in die Millionenhöhe, eine genaue Bezifferung ist derzeit nicht möglich. Die Feuerwehr Dortmund und das Technische Hilfswerk waren mit bis zu 100 Kräften im Einsatz.

 
 

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