Glaube, Musik und die Stille Nacht

Paddy und Patricia Kelly machen Werbung für „Stille Nacht - Eine musikalische Weihnachtsgeschichte“
Paddy und Patricia Kelly machen Werbung für „Stille Nacht - Eine musikalische Weihnachtsgeschichte“
Foto: WAZ Fotopool
Mit ihrem Doppeldeckerbus reisten sie durch halb Europa, musizierten auf der Straße. Anfang der neunziger Jahre hieß es in einem einzigen Jahr neun Mal „Westfalenhalle ausverkauft“. Nun kommen Paddy, Joey, Patricia, Kathy und Paul Kelly mit einem außergewöhnlichen Projekt nach Dortmund zurück.

Mit ihrem Doppeldeckerbus reisten sie durch halb Europa, musizierten auf der Straße. Anfang der neunziger Jahre hieß es in einem einzigen Jahr neun Mal „Westfalenhalle ausverkauft“. Nun kommen Paddy, Joey, Patricia, Kathy und Paul Kelly mit einem außergewöhnlichen Projekt zurück. Am 16. Dezember heißt es in der Westfalenhalle „Stille Nacht - Eine musikalische Weihnachtsgeschichte“.

„Es ist kein klassisches Pop- oder Rockkonzert, für das sich fünf Kelly-Geschwister zusammengefunden haben“, erzählt Paddy Kelly. Es sei eine bunte Mischung aus Musik und Theater, ein Erzähler sei dabei, eine Sandmalerin, Tänzer, eine Live-Band und in jeder Stadt ein anderer Kinderchor. Glaube, Kunst und Musik der Kellyfamily, „für uns eine Herzensangelegenheit“, so Patricia Kelly. Die zwei großen Schienen, auf denen sich die Stille Nacht bewegt, seien die original Weihnachtsgeschichte und die Musik aus internationalen Weihnachtsliedern, Traditionells aus Spanien, Irland und auch Deutschland. „Und natürlich gehören auch viele Kellysongs zu dem zweieinhalbstündigen Programm,“ erzählt der 34-jährige Musiker. Zudem wolle man Werte vermitteln, Dinge, die man nicht im Supermarkt kaufen kann. Werte, die einem helfen können, abseits des Konsums eine schönere, glücklichere Weihnachtszeit zu verbringen: Wurzeln & Tradition, Familie, Liebe und Freundschaft. „Und, es werden unter dem Motto ,The Next Generation’ einige unserer Kinder erstmals auf der Bühne stehen.“

Mit der Westfalenhalle verbinde man viele Erinnerungen. „1992 als wir zu Bruce Springsteen hinter die Bühne durften, die Security uns erst nicht durchlassen wollte“, schmunzelt Patricia Kelly. 1993 erstmals „ausverkauft“ noch bevor der erste Charterfolg kam. Oder anschließend neun ausverkaufte Gigs. Nun komme man mit einem Teil der Familie zurück. Da sei es wieder das Feeling, im Bus mit den Geschwistern unterwegs zu sein. „Die Zeiten als wir im Bus unterwegs waren, sind nicht abgehakt. Ich bin stolz darauf“, betont Patricia. Das sei ein großer Teil ihres Lebens gewesen. „Damals, da bin ich erhlich, war ich viel glücklicher als in den Zeiten der großen Erfolge.“

Es sei immer ein auf und ab gewesen, mal fünf, mal sieben, in den 90er Jahren mal neun Geschwister. „Es ist schon so eine Reunion, ein Comeback wie in den 90-er Jahren ist schon im Gespräch, das ist schon ein Wunsch von allen“, blickt Paddy nach vorne und lacht. „Aber das kann dauern. Bei Papa früher war das einfacher. Der hat einfach auf den Tisch gehauen.“

 
 

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