Giraffenbaby im Dortmunder Zoo geboren

Am 11. September 2011 kam im Zoo Dortmund ein Giraffen-Baby zur Welt. Foto: Franz Luthe
Am 11. September 2011 kam im Zoo Dortmund ein Giraffen-Baby zur Welt. Foto: Franz Luthe
Foto: WR/Franz Luthe

Dortmund.. Eines darf beim Besuch im Dortmunder Zoo nicht fehlen: ein Abstecher zum Giraffengehege. Vor allem jetzt lohnt sich der Blick in die „Savanne“ – das frischgeborene Giraffenbaby ist einfach zu niedlich!

Die Giraffenherde im Zoo Dortmund hat Nachwuchs bekommen – schon zum 26. Mal. Die ersten Angola-Giraffen, eine der selteneren Arten, kamen 1986 in den Zoo und leben mittlerweile in der dritten Generation in Dortmund. Leider ist der Bestand an Angola-Giraffen in europäischen Zoos sehr gering: Neben der Dortmunder Herde gibt’s nur noch eine in Lissabon/Portugal.

Eine Giraffengeburt ist immer aufregend. Nach einer Tragzeit von 15 Monaten wird ein Jungtier (sehr selten zwei) geboren. Es fällt bei der Geburt aus zwei Metern zu Boden, und es ist lebenswichtig, dass das Junge möglichst rasch aufsteht – denn ihr komplizierter Blutkreislauf lässt ein langes Liegen nicht zu. Aber der Dortmunder Jungbulle ist fit und kräftig.

Auch seine Hörner haben sich bereits aufgerichtet. Auf dem Kopf tragen Giraffen zwei kurze Hörner, die mit Haut überwachsen sind und im Gegensatz zum Geweih etwa der Hirsche nie abgeworfen werden. Als „Waffen“ werden diese Hörner normalerweise nicht eingesetzt. Wahrscheinlich sind sie ein Relikt aus früheren Entwicklungsstadien. Wenn Giraffen kämpfen, nutzen sie die muskelbewehrte Kraft ihrer Hälse.

Besonders auffällig bei Giraffen ist der lange Hals, der sie unverwechselbar macht. Sie gehören in die nähere Verwandtschaft der Paarhufer, zu denen auch Antilopen, Rinder und Hirsche gehören. Wie diese sind sie Wiederkäuer mit dem typischen dreigeteilten Wiederkäuermagen. Mit einer Größe von maximal fast sieben Metern sind Giraffen die größten lebenden Säugetiere. Erwachsene Giraffenbullen können bis zu 2000 kg wiegen.

Giraffenbaby sucht noch einen Namen mit „Y“

Doch bis dahin ist es für den kleinen Giraffenbullen noch ein langer Weg. Noch wird er von seiner Mutter Quibala umsorgt und gehegt.

Für den kleinen Giraffenbullen sucht der Zoo Dortmund nun noch einen Paten – und der darf ihm auch einen Namen geben. Voraussetzung: Er muss mit „Y“ beginnen und afrikanischen Ursprungs sein. Der Zoo unterbreitet gerne Namensvorschläge. Infos unter Tel. 0231/5028576.

 
 

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