Gericht schickt zwei Rewe-Räuber ins Gefängnis

Der Tipp für den Raubzug soll ausgerechnet von einem Rewe-Azubi gekommen sein: Im Prozess um den bewaffneten Raubüberfall auf den Filialleiter des Evinger Supermarktes hat das Landgericht am Mittwoch die Urteile gegen die vier Täter gesprochen.

Eving.. Während zwei der Freunde strahlen konnten, stehen die beiden anderen vor einer schweren Zeit. Einer erhielt dreieinhalb Jahre, der andere sogar vier Jahre und drei Monate Haft. Allerdings hat der junge Mann auch schon zahlreiche Vorstrafen in seinen Akten stehen.

Entschuldigung vom Täter

Der Tipp für den Raubzug soll ausgerechnet von einem Azubi des Rewe-Marktes gekommen sein. Er wusste, wann sein Chef die Wochenend-Einnahmen zur Bank brachte. Bei der Tat im August begleitete der Azubi dann sogar seinen Chef und gab vor, selbst ein Opfer zu sein. Erst später stellte sich heraus, dass er offensichtlich zu den Räubern gehörte und ihnen das entscheidende Handzeichen gegeben hatte.

In seinem letzten Wort vor der Urteilverkündung entschuldigte sich der junge Mann. "Es war ein Fehler. Ich habe das Vertrauen meines Chefs missbraucht", räumte er ein.

Vor dem Überfall selbst fotografiert

Bei der Tat hatten die Räuber rund 43.000 Euro erbeutet. Nach dem Überfall hatten die Angeklagten offenbar sogar Fotos von den dicken Geldbündeln gemacht. Ebenso hatten sie sich vor dem Überfall selbst in ihrer kompletten Maskerade fotografiert.

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