Fußballmuseum schon wieder im Schwarzbuch

Der Bund der Steuerzahler (BdST) hat in seinem Schwarzbuch 2014 das Deutsche Fußballmuseumbereits zum zweiten Mal als Beispiel für Geldverschwendung aufgeführt. Zusätzliche Baukosten seien zwar nicht angefallen - kritisiert wird aber ein anderer Faktor.

DORTMUND. 2012 hatte der BdST gefragt, ob die Stadt wisse, was da finanziell auf sie zukomme, da sie beim späteren Museumsbetrieb finanziell mit im Boot ist.

Erste Mehrkosten

Nun stünden die ersten Mehrkosten an. Nachdem die mit dem Rohbau beauftragte Alpine Bau Deutschland AG insolvent war, wurde die für Ende 2014 angepeilte Eröffnung auf die erste Jahreshälfte 2015 verschoben. Damit könne das schon jetzt als Besuchermagnet eingestufte Museum erst später eröffnen als vorgesehen und auch erst später Eintrittsgeld einnehmen, so der Steuerzahlerbund.
Er hat ausgerechnet, dass Stadt und Deutscher Fußball-Bund (DFB) als Gesellschafter der DFB-Stiftung voraussichtlich je 250.000 Euro für die Verspätung aufbringen müssen. Die Stadt gab bislang keine Stellungnahme zu dem Thema ab.

Gaby Kolle